Mittwoch, 27. Januar 2016

Rezension "Die Seele des Bösen - Erbarmungslose Jagd" von Dania Dicken

In aller Kürze
Story: Sadie muss sich in Quantico und im Team akklimatisieren und dann noch ihr Privatleben auf die Reihe bekommen
Spannung: Abwechslung zwischen Action und Entspannung, Spannung steigert sich kontinuierlich
Charaktere: lebendig, gewinnen an Format
Schreibstil: locker-flockig



‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Der erste Teil war schon spannend, doch es ist unglaublich, der zweite kann das noch toppen. Es wird hier nicht mit blutrünstigen Szenen nach Aufmerksamkeit geheischt, sondern es wird subtil mit der Angst gespielt. Die unterschiedlichen Perspektiven lassen den Leser scheinbar alles wissen, doch die Überraschungen sind nicht zu selten gesät. Ich tauchte total in die Story ein und fieberte mit.
Die Charaktere sind lebendig und gewinnen noch mehr an Tiefe und entwickeln ihre Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen.
Der Schreibstil der Autorin wechselt zwischen detailfreudigen Beschreibungen von Umgebung, Figuren, Handlungen, die den Leser zum Beispiel die Hitze in der Wüste förmlich spüren lässt, und den schnellen actionreichen Szenen, die kurz und knackig daher kommen. Dabei steigert sich die Spannung kontinuierlich bis zum Finale, jedoch kommen die Atempausen durch den Wechsel nicht zu kurz.
Die Kombination zwischen Sadies Privatleben und den Ermittlungen der Behavioral Analysis Unit, ist der Autorin wunderbar gelungen - einerseits greift eins ins andere und andererseits zeigt es die üblichen Probleme, die jeder von uns schon mal hat, wenn Beruf und Privatleben nicht so „smooth“ nebeneinander laufen und sich gegenseitig negativ beeinflussen.
Es gefällt mir gut, dass der aktuelle Fall abgeschlossen ist, doch die Story um den „Oregon Strangler“ ist buchübergreifend und macht neugierig auf Band 3.
Von mir gibt es 5 erbarmungslose Sterne.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Von der Streifenpolizistin zur FBI-Agentin: Bei der Behavioral Analysis Unit in Quantico wähnt Sadie sich am Ziel. Der erste Fall in ihrem neuen Team führt sie nach Utah, wo seit Jahren immer wieder Tote in der Wüste gefunden werden. Alle Morde haben eins gemeinsam: Der Täter hat seine Opfer ausgesetzt, um gezielt Jagd auf sie zu machen. Die Ermittlungen sind in vollem Gange, als Sadie eine Hiobsbotschaft erreicht: Während der Verlegung in ein anderes Gefängnis ist ihrem Vater, dem berüchtigten Oregon Strangler, die Flucht gelungen. Ein vergessen geglaubter Alptraum holt sie ein …

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