Freitag, 29. Januar 2016

Rezension "Sternesucherin: Bedingungslose Hingabe" von Tabea S. Mainberg

In aller Kürze
Story: Dominique zweifelt ihren bisherigen Lebensweg an und versucht ihren neuen Stern zu finden
Spannung: wird nach und nach aufgebaut
Charaktere: lebendig, realistisch - mit Ecken und Kante, Stärken und Schwächen
Schreibstil: fesselnd




‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Wer bereits „Traumtänzerin: Sklavin für eine Nacht“ und „Schattenspielerin: Verborgene Leidenschaft“ gelesen hat, wird einige Figuren wieder erkennen und für mich war es, als wenn ich alte Bekannte wieder treffe. Aber es sei auch versichert, dass man „Sternesucherin: Bedingungslose Hingabe“ auch lesen kann, ohne die beiden anderen zu kennen. Jedoch entgehen euch da 2 geniale Bücher.
Die Figuren sind lebendig geschaffen - sie besitzen Ecken und Kanten, haben ihre Stärken und Schwächen, lernen dazu, leiden, wachsen über sich hinaus - halt genau so, wie Menschen im wahren Leben sind. Jeder hat seine Träume, die es auch mal zu hinterfragen gilt und man muss auch schon mal sein Leben neu ordnen, weil es so nicht weiter geht und Veränderungen nötig sind. Dazu braucht man Freunde und auch diese findet man in diesem Buch.
Ich muss zugeben, dass mir BDSM und vor allem die devote Seite recht fremd sind, doch Mainberg nimmt den Leser mit in diese Szene und dies auf eine absolut niveau- und stilvolle Art und Weise. Dabei legt die Autorin auch Wert darauf, dass die Fakten, wie zum Beispiel die Verantwortung, die die Partner bei BDSM-Spielen einander gegenüber haben, nicht zu kurz kommen. Sie vergisst ebenfalls nicht die dunklen Seiten, die dieser sexuellen Ausrichtung den negativen Touch, das Schmuddelimage verliehen haben, zu erwähnen. Dies geschieht alles ohne erhobenen Zeigefinger, sondern locker-flockig im Zusammenhang.
Die Story beginnt dort, wo „Schattenspielerin“ aufhört und es scheint auf den ersten Blick klar, wohin die Handlung sich entwickeln wird. Doch Mainberg wäre nicht Mainberg, wenn sie nicht mit Überraschungen aufwarten würde. So gibt es erst nach und nach ein rundes Gesamtbild und ich überlegte häufiger, wie nun das Ende aussehen wird.
Auch dieses Buch von Tabea S. Mainberg hat mich wieder völlig überzeugt und gefesselt -> es gibt wieder 5 hingebungsvolle Sterne

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Dominique, die ihr Leben daraufhin ausgerichtet hat, einem Herrn in bedingungsloser Hingabe zu dienen, kann Sir Baxter nicht vergessen. Um ihren Kummer ertragen zu können, hat sie einen Stern auserkoren, da Legenden behaupten, so sei man seinem Liebsten nah.
Sir Stephen, bei dem Dominique ein neues Zuhause gefunden hat, sieht sie nicht als seine Sklavin, da er für sie tiefere Gefühle hegt.
Durch einen Zufall trifft Dominique auf Simon, der mit Jayden alias Sir Baxter in einem besonderen Verhältnis steht. Zwischen beiden entsteht sofort eine knisternde Verbindung.
Simon liebt die bizarren Spielarten, schließt jedoch eine Beziehung zu einer Sklavin, die sich in allen Bereichen ihres Lebens unterwürfig zeigt, aus.
Dominique ist von ihren Gefühlen hin- und hergerissen und beginnt ihren bisherigen Lebensweg anzuzweifeln.
Als Stephen erfährt, dass es einen anderen Mann in Dominiques Leben geben könnte, begeht er einen großen Fehler und sie muss die dunkle Seite der BDSM-Welt erleben.
Überwiegen Simons Gefühle und überwindet er seine Zweifel? Und was wird aus Dominique? Wird sie der dunklen Seite entkommen und ihr Glück finden?

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