Mittwoch, 30. März 2016

Rezension "Die Seele des Bösen - Ruhe in Frieden" von Dania Dicken

In aller Kürze
Story: man lernt die Protagonistin Sadie besser kennen, trifft einen anderen Hauptcharakter aus einer Serie von Dania Dicken und muss auch noch einen Fall der anderen Art lösen
Spannung: wird hübsch aufgebaut
Charaktere: lebendig, wenn auch manchmal nervig
Schreibstil: locker-leicht


‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Dieser 4. Band der Sadie-Scott-Reihe ist ein wenig anders als die bisherigen Bände. Sadies Vater, der Oregon Strangler, ist tot und ich war gespannt, wie es jetzt weiter geht. Sehr gut finde ich, dass Andrea Thronton, die Protagonistin von Dickens Profiler-Reihe, die in London spielt, einen Auftritt hat. Die beiden Frauen haben Gemeinsamkeiten, die kein anderer verstehen kann. Es war sehr interessant zu sehen, wie die beiden über ihre gemeinsame Problematik sprechen und von einander lernen können.
Der Fall, der diesmal das BAU-Team beschäftigt, war auch sehr spannend und bietet eine nicht alltägliche Facette. Also dürfte klar sein, dass es hier spannend zugeht und der Spannungsbogen gut auf- und abgebaut wurde. Es gibt für mich nichts nervigeres, als am Ende eines Falls einfach vom Autor stehen gelassen zu werden. Dies hat Dicken sauber gelöst und lässt die Handlung „ausplätschern“.
Was mir allerdings arg auf den Senkel ging, war Sadies Gejammer, weil Matt in FBI-Academy die Schulbank drückt. Okay, mir gehen allgemein Frauen auf den Nerv, die nicht ohne ihre Männer leben können und kein eigenes Leben und eigene Interessen haben. Dies lässt Sadie jedoch auch sehr lebendig und authentisch rüberkommen und auch die anderen Figuren sind realistisch von der Autorin geschaffen worden.
Überhaupt ist der Schreibstil der Autorin locker-leicht und man fliegt nur so durch die Seiten.
Auch wenn mir Sadie mit ihrer Art auf den Keks ging, vergebe ich gern ruhige 5 Sterne, denn es wurde mal ein Krimi-Thriller geschrieben, der zwar spannend, aber auch anders ist.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Etwas angeschlagen kehrt Profilerin Sadie zum FBI zurück und ist überrascht, als Besuch aus England dort ist. Teamchef Nick hat Andrea Thornton, die britische Profilerin mit deutschen Wurzeln, zum allgemeinen Wissensaustausch eingeladen. Schnell stellt Sadie fest, daß sie erheblich mehr Gemeinsamkeiten mit Andrea hat als nur den Beruf. Als die BAU ein Hilfegesuch aus Boston erreicht, bietet Andrea den Profilern ihre Unterstützung an und reist mit nach Boston. Sadie ist froh, jemanden bei sich zu haben, mit dem sie vorbehaltlos sprechen kann, zumal sie im Moment ohne ihren Freund Matt auskommen muß, der gerade in der FBI-Academy die Schulbank drückt. Der Fall, der sie in Boston erwartet, ist jedoch auch nicht ohne …

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