Donnerstag, 14. Juli 2016

Gedanken am Abend



Moin ihr Lieben,

es ist schon faszinierend, es muss immer höher, weiter, schneller, besser und überhaupt sein. Wo ist der Blick fürs Kleine geblieben? 

Auch im Alltag kann man Hübsches entdecken. Wie am Wochenende, als ich mit einer Bekannten in einem Wäldchen spazieren ging. Aus dem Augenwinkel heraus sah ich eine Bewegung und versuchte die Ursache dafür zu finden. Es war einen kleine Maus - total knuffig und putzig. Sie huschte hin und her und als sie etwas zu fressen gefunden hatte, hockte sie sich hin und begann zu knabbern. Solche Momente erfreuen mich - ja, es war kein Grizzlybär, aber ich empfand es als etwas Besonderes - wann kann ich schon mal eine Maus beobachten.
Was mich auch immer fasziniert, sind die Pflanzen, die sich durch Asphalt, oder Pflaster ihren Lebensraum zurückerobern. 
 
Da wächst dann plötzlich ein Löwenzahn, wo bisher nur grau regierte.
Was ich auch gern tu, nach oben blicken. Dort sieht man hübsche Wolkenformationen, die zum Träumen oder Raten einladen. Oder es ziehen Greifvögel ihre Kreise in der Thermik und halten Ausschau nach der kleinen Maus, die ich zuvor beobachtet habe.
Wann seid ihr das letzte Mal einem Schmetterling hinterher gelaufen?
 
Einfach mal innehalten und seine Umwelt genauer betrachten, die Augen vom Smartphone nehmen. Oder wie es auch schon mal genannt wird -> achtsamer durch das Leben gehen.

Wann ist den meisten Menschen der Blick für das Kleine, Feine verloren gegangen?
Schaut ihr genauer hin? Oder ist es euch egal? Braucht ihr das höher-schneller-weiter?

Liebe und genau hinschauende Grüße
Eure Elena

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