Freitag, 1. Juli 2016

Rezension "Schattenblut - Erwachen" von Hanna Marten

In aller Kürze
Story: Gute Ansätze, Werwölfe und Vampire mal anders beleuchtet
Spannung: sukzessiver Aufbau, wird durch unterschiedliche Erzählform gestört
Charaktere: unlogisch und schlecht nachvollziehbar
Schreibstil: locker, doch viele Grammatik- und noch mehr Rechtschreibfehler plus kreative Interpunktion

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Der Ansatz der Story ist mal was anderes und auch die Ausarbeitung von Vampiren und Werwölfen ist mal was Neues. Doch leider schöpft die Autorin das Potential nicht aus. Einerseits sind die Figuren in sich nicht schlüssig. Was ich damit meine? Es gibt Charaktere, die sprunghaft oder nervig sind, doch die Figuren in diesem Buch sind alles und nichts - absolut nicht nachvollziehbar.
Die unterschiedlichen Erzählperspektiven werden in unterschiedlichen Erzählformen präsentiert und dies ist recht verwirrend und störte mich beim Lesen. So ging dann auch eine gehörige Portion der Spannung den Bach runter.
Ganz massiv störten mich die Rechtschreibfehler, die sich nicht nur mal einem Buchstabendreher manifestierten, sondern es fehlten ganze Wörter und manche wurden einfach nur falsch geschrieben.
Hinzu kam eine Interpunktion, die man mit viel Wohlwollen als „kreativ“ bezeichnen kann. Dadurch entstanden auch Grammatikfehler, die meinen Lesefluss stark störten.
Da das Buch gute Ansätze bietet, ringe ich mich zu knappen 3 schattigen Sternen durch.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Sienna ist als Werwolf nicht gerade zu beneiden: Als eine der letzten ihrer Art ist sie ausgerechnet für die einflussreiche Vampirfamilie Van Sciver als Sicherheitschefin tätig.
Doch als das weibliche Clanoberhaupt der Familie spurlos verschwindet, lässt sie ausgerechnet ihre beiden Kinder zurück- und überlässt Sienna die Entscheidung über ihr Schicksal.
Sienna ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass ihre Entscheidung Jahre später entscheidende Konsequenzen für alle übernatürlichen Kreaturen hat.
Doch auch für ihr Herz.

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