Mittwoch, 24. August 2016

Rezension "Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde

In aller Kürze
Story: Wenn Hybris kranke Ausmaße annimmt.
Spannung: wird immer wieder durch den epischen Schreibstil gebremst
Charaktere: hübsche Klischees
Schreibstil: Oscar Wilde eben - episch und geschwollen

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Das ewige Thema „ewige Jugend“ wurde von Oscar Wilde 1890 geschrieben. Damit dürfte klar sein, dass Schreibstil und Szenario auch dieser Zeit entsprechen. Dies machte mir die Lektüre dann doch recht zäh. Es wurden epische Gespräche und Gedanken notiert und es ging nicht vorwärts in der Handlung. Allein die Neugier auf das Ende, ließ mich das Buch weiterlesen, wobei ich gestehen muss, dass ich mache Seite einfach nur geskimmt habe.
Ich habe bei Wikipedia gelesen, dass es in diesem Buch auch um Homosexualität geht. Ähm, ja, also, das habe ich nicht bemerkt und auch jetzt wo ich es weiß, kann ich nur vermuten, wer da mit wem eventuell ein Verhältnis gehabt haben könnte. Also noch nicht mal heiße erotische Szenen munterten den Leser auf und verschafften ihm Kurzweil.
Die Thematik der ewigen Jugend ist eigentlich ganz spannend und ich wünsche mir, dass Autoren dieses Thema aufnehmen und in der heutigen Zeit mal umsetzen würden. Dann wäre das Lesen bestimmt viel spannender und nicht so schwergängig.
Tja, dies ist nun der zweite Klassiker, den ich bewusst gelesen habe und ich muss sagen, ich bleibe doch bei den aktuellen Schreibern - mir liegen die Klassiker echt nicht.
Wegen der Thematik gibt es knappe 3 gemalte Sterne.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Der junge, reiche Dorian Gray besitzt ein Porträt, das statt seiner altert. Während er sich hemmungslos allen Arten von Vergnügen und Ausschweifungen hingibt und schließlich zum Mörder wird, behält er seine Jugend und Schönheit, sein Porträt aber nimmt mehr und mehr Züge des Verfalls und der Grausamkeit an. (Reclam-Ausgabe)

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