Dienstag, 20. September 2016

Gast-Rezi "Ich, der Roboter" von Isaac Asimov

Gastrezensent
Mein Name ist Gregor und Elenas ZeilenZauber hat mich um eine kurze Vorstellung meiner Person gebeten. Ich bin ein leidenschaftlicher Leser und Kaffeetrinker. Deswegen gehört für mich zu einem gelungenen und entspannten Abend, eine große Tasse Kaffee, meine Couch und ein gutes Buch. Es gibt kaum ein BuchGenre das mir nicht gefällt: Sach und Fachbücher findet man allerdings am seltensten in meinem viel zu kleinem Bücherregal.


Meine Meinung
"Ich, der Roboter" ist eigentlich eine Kurzgeschichtensammlung, deren Rahmenhandlung das Interview mit der Roboterpsychologin Dr. Susan Calvin ist, und sich immer wieder mit den 4 Grundregeln der Robotik auseinandersetzt, die im Näheren ganz am Anfang dieses Romans vorgestellt werden. 
 
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Die aus diesen Gesetzen resultierenden Probleme zwischen Mensch und Roboter, werden hier dargestellt und behandelt. Der geneigte Kenner der klassischen und zeitgenössischen Sciencefiction wird mit diesen Gesetzen vertraut sein. Kurz umrissen umfassen sie Verhaltensregeln für KI's (Künstliche Intelligenz), die zuerst dem Schutz der Menschheit und dann dem persönlichen Schutz der Roboter unterstellt sind. 
Diese und einzelne andere Motive und Charaktere finden sich auch in dem Film  - I, Robot - wieder, der mit Will Smith in der Hauptrolle verfilmt wurde. Allerdings behandelt der Film eine gänzlich andere Geschichte, auch wenn das eine oder andere Detail dem Roman entnommen worden ist. Der Roman wirkt ein wenig antiquiert und hölzern, der geneigte Leser darf aber nicht vergessen, dass jener im Jahr 1950 bereits das erste Mal veröffentlicht worden ist. Umso mehr freut es mich, dass der Heyne Verlag diesen Klassiker auf Deutsch wieder aufgelegt hat. Apropos Detail: Im Buch war immer wieder die Rede vom positronischen Gehirn der Roboter, und das hat mich als Trekkie in spe, ein wenig stutzig gemacht, hat doch der Android Delta, aus der Serie Star Trek – The next Generation, ebenfalls ein positronisches Gehirn. Nach kurzer Recherche wusste ich dann Bescheid, dass der Schriftsteller Isaac Asimov als Berater am Set gedient hat, und dieser Begriff, der reine Erfindung ist und eigentlich keinerlei Bedeutung hat, übernommen worden ist. Ich sehe mich ein wenig als Verfechter des Sciencefiction Genres, das neben der Literatur und der Belletristik, zumindest meiner bescheidenen Meinung nach, der breiten Masse zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Es gibt eben dort wie da, ein abwechslungsreiches Programm, das die Vielzahl der Schriftsteller schön bunt hält: Es gibt für jeden etwas zu entdecken und zu mögen. Isaac Asimov gehört daher für mich zu einem jener Schriftsteller der klassischen Sciencefiction, die man gelesen haben muss.  

Inhalt
Im Jahr 2058 gibt die pensionierte Roboterpsychologin Dr. Susan Calvin einer Zeitung, zu ihrem 75. Geburtstag, der zeitgleich auch das 75 jährige bestehen der Firma U.S. Robot Company ist ein Interview. Dort war sie fünfzig Jahre lang beschäftigt und gibt Einblicke in ihre Tätigkeit.

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