Montag, 26. September 2016

Rezension "Ylva (1.2) - Selbstmörderische Scharade (Aurora 13)" von Sandra Baumgärtner

In aller Kürze
Story: Ylva arrangiert sich mit dem Leben als Superheldin und kommt Madam Mosella in die Quere.
Spannung: sukzessiver Aufbau
Charaktere: mit Ecken und Kanten
Schreibstil: locker-flockig

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Kaum beginnt man Ylvas zweite Episode zu lesen, ist man auch schon wieder mittendrin. Kay, den Ylva auch gern La-Kay nennt, entwickelt sich immer mehr zu ihrem Spannmann und Freund und auch Kays Ex-Freundin nimmt mehr Raum in Ylvas Leben ein. Doch der Frieden hält nicht lange und die Superheldin in Ylva muss wieder loslegen.
Dabei kommen die bereits bekannten Schurken, die manchmal so richtig hübsch das Klischee des dummen Handlangers der Ober-Schurkin erfüllen, wieder auf den Plan. Das sorgte für manche Grinser und da Ylva fast immer einen kessen Spruch oder Konter auf den Lippen trägt, gab es verbale Schlagabtausche, die beim Lesen Spaß machten.
Überhaupt sind die Figuren realistisch geschaffen und besitzen ihre Ecken und Kanten - mal erfüllen sie Klischees und mal agieren sie unerwartet. Dies macht auch einen Teil der Spannung aus. Hinzu kommen nach und nach Informationen, die einerseits Ylvas aktuellen Fall und andererseits das Gesamtbild betreffen, so steigert sich die Spannung sukzessive.
Obendrein wartet Baumgärtner immer mal wieder mit Überraschungen oder einem Twist auf, was den Leser neugierig macht und die vorhandenen Spannungselemente noch unterstützt.
Ich vergebe 5 Scharade-Sterne.
 
Und wer auf dem Laufenden bleiben will,
luschert mal bei Aurora - traumhaft geil rein.


‘*‘ Klappentext ‘*‘
Eine Heldin mit Superkräften zu sein, ist toll. Diese Kräfte jedoch nur nackt nutzen zu können, weitaus weniger. Erst recht, wenn man auf den blasierten Rocker Aurelius stößt, und sich bereiterklärt, für ihn einen entführten Jungen zu befreien. Aurelius' Motive bleiben im Dunkeln. Eine Tatsache, die ihn für Ylva umso interessanter macht. Hin- und hergerissen zwischen Feindschaft und Zuneigung gegenüber dem Schurken begibt sich die Superheldin ein weiteres Mal ins Labor der verrückten Wissenschaftlerin Madam Mosella. Ylva landet mitten im Chaos und erkennt zu spät Aurelius' doppeltes Spiel. Dass sie nur ohne Kleidung ihre Haut retten kann, ist dabei das kleinere Übel.

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