Samstag, 29. Oktober 2016

Rezension "Nox (1.3) - Nox (Aurora 17)" von Melanie Vogltanz

In aller Kürze
Story: Nox kämpft gegen innere und äußere Feinde und das Gesamtbild wird leicht angerissen.
Spannung: subtiler Aufbau plus Twists
Charaktere: realistisch
Schreibstil: flüssig

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Puh, dies ist die erste Figur, die in der Aurora-Reihe ihren Auftritt beendet und mir fällt die Bewertung sehr schwer.

*** Spoileralarm ***
Diese Episode bietet Überraschungen und Twists, die mich die Brauen heben ließen und auf mehr Erleuchtung hoffen ließen. Doch liegt dort auch die Crux. Das Gesamtbild ist nur wenig deutlicher geworden. Ich hatte mir mehr Klarheit erhofft und das, was geboten wird, finde ich recht wenig. Für diesen Teil der Aurora-Serie passt es, doch ich meine Erwartungen waren definitiv andere. Ich ging davon aus, dass die einzelnen Figuren sich wenigstens mal treffen, aber Nox beendet ihren Auftritt in der Story und gut ist.
Ja, sie agiert realistisch - zu ihrer Figur passend - und auch die anderen Charaktere in diesem Zusammenhang bleiben sich trotz Überraschungen treu. Vor allem mit Ronna fieberte ich mit - ich wollte Ronna trösten, sie rütteln und ihr klarmachen, dass sie ihre inneren Dämonen so nicht besiegen wird.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ich hoffte immer auf Erleuchtung, was das Konzert, Kult, das Labor und die Häscher betrifft. Doch die Hoffnung wurde nicht befriedigt. Es scheint, als wenn ich falsche Erwartungen an Aurora hatte.
Auch kamen mir zum Schluss Gregor und Benno zu kurz. Da hätte ich gern noch zwei bis drei Sätze gelesen, als Epilog hätte das schon noch gepasst.
Aber all das kann ich Vogltanz nicht anlasten. Sie hat gute Arbeit geliefert und ich vergebe gern die 5 Sterne der Nacht.

Und wer auf dem Laufenden bleiben will,
luschert mal bei Aurora - traumhaft geil rein.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Ronna ist am Ende. Nach ihrem schmerzlichen Verlust hat sie nicht nur jede Kontrolle über ihre telepathischen Fähigkeiten, sondern auch die Kontrolle über ihr Leben verloren und fällt in ein dunkles Loch von Hoffnungslosigkeit und Depression. Unglücklicherweise nehmen ihre mysteriösen Verfolger keine Rücksicht auf ihre Krise. Sich ihrer Schwäche völlig bewusst, scheinen sie versessener denn je darauf, sie und ihre übernatürlichen Kräfte in ihre Gewalt zu bekommen, und Ronna ist gezwungen, sich nicht nur Gegnern von außen, sondern auch ihren inneren Dämonen zu stellen.
Kann sie sich in ihrer schwächsten Stunde gegen ihre übermächtigen Widersacher behaupten - oder steht ihr eine Nacht bevor, auf die kein Morgen folgen wird?

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