Freitag, 11. November 2016

Rezension "Phoenix - Kinder der Glut" von Ann-Kathrin Karschnick

In aller Kürze
Story: Man erfährt mehr über Tavi und die anderen Protagonisten und das Finale verknüpft alle Fäden zufriedenstellend.
Spannung: wird hübsch im Bogen präsentiert
Charaktere: manche weisen Entwicklungen auf, manche nicht - aber alle lebendig
Schreibstil: locker-flockig


‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Der dritte Band schließt nahtlos an den zweiten an und alle Figuren haben ihre Aufgaben zu bewältigen. Denn die Ereignisse in Paris haben die Bevölkerung aufgeschreckt und das nicht nur in Frankreich, sondern auch in Deutschland. Also was die Länder betrifft, beziehe ich mich auf die Länder, wie wir sie kennen. In Karschnicks Trilogie gibt es ja nur noch Europa im weitesten Sinne.
Damit ist die gesamte Struktur der Saiwalo in Gefahr und im Umbruch begriffen.
Nicht zu vergessen, dass man auch mehr über Octavia - genannt Tavi - und ihr Leben als Mensch, bevor sie eine Phoenix wurde, erfährt. Dies hat die Autorin geschickt gemacht. Sie nimmt bekannte geschichtliche Zusammenhänge und hat sie für ihre Story umgemünzt - genial.
Doch trotzdem ging mir Tavis aufbrausende Art auf den Nerv, sie lernt einfach nicht dazu und egal wie oft sie diese Art in Schwierigkeiten gebracht hat, sie flippt aus, stößt Freunde vor den Kopf und bringt sich im schlimmsten Fall dadurch auch noch in Gefahr.
Doch trotzdem gibt es genug Platz für Twists und Überraschungen, für die auch die anderen Protagonisten sorgen.
Das Finale der Trilogie lässt den Leser zufrieden zurück - es werden alle Fäden sauber verknüpft und es gibt Lösungen oder mindestens Lösungsansätze für die besehenden Probleme.
Mir hat dieser Genre-Mix aus Fantasy und Steampunk sehr gut gefallen und es gibt 5 glühende Sterne.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Um die Menschen von der Schreckensherrschaft der Saiwalo zu befreien, hat Tavi alles geopfert - ihre Liebe, ihre Freunde und auch sich selbst unzählige Male. Ganz auf sich allein gestellt, kehrt sie nach Hamburg zurück und begegnet ihrer eigenen Vergangenheit. Im fulminanten Abschluss der Teslapunk-Trilogie stellt sie sich dem größten Feind dieses Planeten. Doch wie besiegt man einen Gegner, der so mächtig ist? Und wie kontrolliert man seine Gefühle, wenn man in der Lage ist, die gesamte Menschenwelt zu vernichten?

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