Donnerstag, 19. Januar 2017

Rezension "Die Falle" von Melanie Raabe

In aller Kürze
Story: Gute Idee, aber ich hatte mir mehr von der Falle, die Linda Conrads stellt, versprochen.
Spannung: nur stellenweise und diese Stellen recht selten
Charaktere: langweilig
Schreibstil: epische Beschreibungen in einfachem Stil 

https://www.genialokal.de/Produkt/Melanie-Raabe/Die-Falle_lid_28865826.html?storeID=calliebe
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Als ich den Klappentext las, war ich total neugierig und gespannt auf das Buch. Denn die Story erinnert mich auch an den Film „Copykill“ (Copycat) mit Sigourney Weaver und der war echt ein Thriller par excellence.
Doch leider erstickte die Spannung in epischen Beschreibungen, die auch noch in einfachem Stil geschrieben wurden und durch Wiederholungen auch nicht besser wurden.
Hinzu kam eine Protagonistin, die auch noch absolut unsympathisch ist. Sie weiß alles besser und wiederholt immer wieder „Ich weiß dies“ und „Ich weiß das“. Durch die Ich-Perspektive beginnen leider viele Sätze mit „Ich“, was total nervig ist und die kurzen Sätze, die wie Pistolenkugeln herausgeschossen werden, sollen wohl für Tempo und Spannung sorgen, doch für mich ist es einfach nur eine Aneinanderreihung von zum Beispiel Tätigkeiten, die Linda vornimmt.
Ja, es gab spannende Stellen, doch die konnten die Spannung weder halten noch nach und nach aufbauen. Es flachte alles immer total ab und ich gebe zu, ich weiß jetzt noch nicht mal mehr, wie das Buch endet. Es hat einfach keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Von mir gibt es wohlwollend 2 Sterne für die Idee und die spannenden Stellen.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Die berühmte Bestsellerautorin Linda Conrads lebt sehr zurückgezogen. Seit elf Jahren hat sie ihr Haus nicht mehr verlassen. Als sie im Fernsehen den Mann zu erkennen glaubt, der vor Jahren ihre Schwester umgebracht hat, versucht sie, ihm eine Falle zu stellen - Köder ist sie selbst.

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