Dienstag, 21. März 2017

Rezension "Heliosphere 2265 - Die Opfer der Entscheidung" von Andreas Suchanek

In aller Kürze
Story: Es ist klar, dass die Parliden die Feinde sind, aber wer von der Mannschaft steht auf Sjöbergs Seite und wem kann Cross trauen?
Spannung: wir sukzessive aufgebaut
Charaktere: lebendig, gewinnen an Format
Sprecher: hauchen den Figuren Leben ein - grandios
Schreibstil: mitreißend


‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Wow, diese Folge hat es in sich. Die Hyperion ist den Parliden zwar entkommen, aber die Frage ist, wie lange? Hinzu kommt, die Gefolgsleute Sjöbergs versuchen die Hyperion zu übernehmen. Wird Cross mit seinen Vertrauten diesen Gefahren trotzen?
Diese Kämpfe an zwei Fronten wurden lebendig in Szene gesetzt. Dabei hauchen nicht nur die Sprechen den Charakteren Leben ein. Nein, auch die Sound-Effekte und die Musik untermalen die Handlung passend.
Sehr interessant war in diesem Band, dass man mehr über Alpha 365 und Akoskin erfuhr und diese nun noch mehr an Format gewinnen.
Zum Beispiel die Sprecherin von Admiral Santana Pendergast konnte die Facetten der Figur allein mit der Stimme dem Hörer vermitteln - faszinierend. Ich hörte, dass Pendergast müde ist, schwarzen Humor hat und trotz allem ihren Job mit der notwendigen Härte ausführt.
In diesem Band kommt auch etwas Humor mit ins Spiel und manche Kommentare oder Dialoge ließen mich grinsen.
Als i-Tüpfelchen kommt noch der Schreibstil des Autors zum Tragen. Er baut die Spannung sukzessive auf, indem er Überraschungen und unerwartete Wendungen wohlplatziert einbaut.
Ich denke, wer alles gelesen hat, wundert sich nicht, dass ich 5 Entscheidungs-Sterne vergebe.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Noch nie zuvor war die Situation so aussichtslos. Die Parliden machen Jagd auf die HYPERION, um sich für den Anschlag auf ihren Heimatplaneten zu rächen. Captain Cross‘ Schiff hat jedoch mit Antriebsproblemen zu kämpfen und kann nicht entkommen. An Bord herrscht Chaos: Gefolgsleute des neuen Präsidenten Sjöberg versuchen, die Kontrolle über das Schiff zu gewinnen. Cross muss akzeptieren, dass seine Entscheidungen weitreichende Konsequenzen haben werden.

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