Mittwoch, 11. Mai 2016

Rezension "Phoenix - Tochter der Asche" von Ann-Kathrin Karschnick

In aller Kürze
Story: Diese grandiose Mischung aus Teslapunk, Krimi, Steampunk und Fantasy garniert mit einer Prise Lovestory spielt in meiner Perle Hamburg.
Spannung: wird nach und nach aufgebaut
Charaktere: lebendig, mit Ecken und Kanten
Schreibstil: locker-flockig - man fliegt durch die Seiten



‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Da ich auf Phoenixe stehe, sonst hätte ich wohl auch keinen auf dem linken Schulterblatt tätowiert, hat mich das Buch interessiert. Als nächsten Punkt zog mich der Handlungsort, meine Elbperle Hamburg, in seinen Bann. Okay, der Klappentext hat sein Übriges dazu beigetragen, dass ich mir das Rezensions-Exemplar vom Papierverzierer-Verlag gewünscht hat. Hier auch flott ein „DANKE“ an den Papierverzierer Verlag.
All die vorher genannten Gründe, warum ich das Buch lesen wollte, sind nur ein kleiner Teil dessen, was das Buch ausmacht. Karschnick entführt den Leser in eine andere Welt, die unserer doch wiederum gleicht. Alles beginnt ganz locker und nach und nach entwickelt sich die Spannung. Dabei bemerkte ich gar nicht, wie sehr mich Tavi und ihre Geschichte mich ihn ihren Bann zogen ... bis ich das Tablet an der Bushaltestelle zuklappen musste. Da die Autorin mit Überraschungen nicht geizt, steigert dies auch die Spannung und ließ mich zwischendurch grübeln, was denn jetzt noch kommt. Und ich kann euch verraten, ich habe nicht alles voraus geahnt. Na ja, also habe ich wenig voraus geahnt.
Die Einführung in das Steampunk-Hamburg geschieht sukzessive und der Leser bekommt einen sehr guten Überblick, wie es in dieser Welt aussieht. Dabei mischt Karschnick die Beschreibungen so geschickt in die Handlung, dass man förmlich in diese hineingezogen wird und mittendrin steht. Mein Kopfkino lief auf Hochtouren und ich konnte mir dieses Steampunk-Hamburg sehr gut vorstellen.
Die Figuren sind lebendig und weisen ihre Ecken und Kanten auf. Das macht sie sympathisch und gibt ihnen einen realistischen Touch. Auch dass die Charaktere Entwicklungen aufwiesen, ließ sie wie du und ich daher kommen.
Der Schreibstil der Autorin ist locker-flockig. Besonders diese bereits erwähnte Mischung zwischen Action und Beschreibung lässt den Leser nur so durch die Seiten fliegen.
Ich bin gespannt auf die beiden weiteren Bände um Tavi und die, die ihr nahe stehen und vergebe gern 5 Phoenix-Sterne.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Europa liegt nach einem fehlgeschlagenen Experiment im Jahr 1913 und diversen Kriegen mit Amerika in Trümmern. Mithilfe des damals führenden Wissenschaftlers Nicola Tesla bauten die Saiwalo, eine überirdische Macht, Europa langsam wieder auf. 120 Jahre später erschüttert eine Mordserie Hamburg, die sich niemand erklären kann. Leon, ein Anhänger der Saiwalo und Mitglied der Kontinentalarmee, wird auf die Fälle angesetzt und trifft bei seinen Ermittlungen auf die rätselhafte Tavi. Wer ist sie und wieso ist sie so fest von der Schuld der Saiwalo an den Morden überzeugt?

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