Donnerstag, 4. August 2016

Gedanken am Abend

Moin ihr Lieben,

wie der eine oder andere von euch ja mitbekommen hat, habe ich mir bei den Ackerhelden eine Parzelle gemietet. Da wurde zu Beginn das bereits gepflanzte Gemüse vom Unkraut befreit, die Erde aufgelockert und Saatgut ausgesät. Jetzt bleibt es nicht nur beim Jäten, Harken und Säen, das Ernten ist dazu gekommen. Es ist toll zu sehen, wie das Gemüse wächst und was sich in 3 Tagen auf dem Acker tut.

Doch es nimmt auch Zeit in Anspruch. Von Zuhause fahre ich mit dem Rad und U-Bahn zum Acker - das dauert etwa eine Dreiviertelstunde. Dort verbringe ich dann locker eine Stunde, eher 1,5 Stunden, mit den bereits genannten Aktivitäten und dann geht es wieder 45 Minuten nach Hause. Das macht rund 3 Stunden und da habe ich noch nichts von der Ernte verarbeitet.
Fahre ich in der Woche direkt vom Büro aus zum Acker, dann sind das auf dem Hinweg mit den Öffis plus Fußweg von der Bushaltestelle zum Acker locker 1,5 Stunden. Zurück nach Hause ist es dann wieder Fußweg plus Öffis, aber nur noch 1 Stunde. Dies sind dann auch mal ratzfatz 4 Stunden, die ich gern erlebe.
Tja und wie bereits erwähnt, die Ernte will noch verarbeitet werden. Die Erbsen wollen gepuhlt und die Bohnen blanchiert werden. Der Mangold wird gewaschen, was bei den Mengen am besten in der Badewanne geschieht. Da kann ich alles hübsch abbrausen. Mittlerweile habe ich 3 Mal Mangold-Curry mit Kokosmilch, roten Linsen und Hähnchenbrust zum Verzehr fertig gekocht und davon mehrere Portionen eingefroren. Dienstag habe ich den Mangold einfach nur leicht gekocht und dann eingefroren - zur weiteren Verwendung bei Bedarf. Die Zucchinis werden am Wochenende zu einer Tarte verarbeitet - ist auch prima einzufrieren.
Doch das putzt und kocht sich nicht von allein und so stehe ich schon mal 3 Stunden in Bad und Küche und brutzel so rum.
Ich mache das gern - gar keine Frage, doch der Tag hat nur 24 Stunden und ab und zu habe ich sogar nach Feierabend oder am Wochenende was vor.
Und das bringt mich jetzt zu ZeilenZaubers Sommerpause. Es warten viele Rezensionen darauf geschrieben zu werden, doch die Zeit fehlt einfach. Deshalb habe ich beschlossen, dass ich mir keinen Stress mache und der Acker und vor allem seine Ernte im Moment wichtiger sind. Es wird also im August und September auf dem Blog etwas ruhiger werden.
Während ich mich auf dem Acker austobe, schweifen meine Gedanken auch einfach rum und ich denke, da wird auch die eine oder andere gute Idee bei rauskommen.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gute Sommerzeit.

Liebe Sommer-Grüße
Eure Elena

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