Montag, 29. August 2016

Rezension "Nox (1.2) - Zwielicht (Aurora 9)" von Melanie Vogltanz

In aller Kürze
Story: Der mysteriöse Mann verfolgt Ronna und ihren Bruder Vik. Ronna will dies klären und muss dabei ihre Vorstellung von „Realität“ neu überdenken.
Spannung: geschickter, sukzessiver Aufbau
Charaktere: mit Ecken und Kanten - lebendig
Schreibstil: locker-leicht

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Nach dem ersten Teil war ich neugierig, wie es mit Ronna, ihrem Bruder Vik und dessen Hund Benno weitergeht. Die Verbindung zum ersten Teil ist gelungen und man kann locker in diesen zweiten Teil einsteigen. Die Figuren gewinnen an Format und ihre Ecken und Kanten werden weiterhin lebendig präsentiert.
Am liebsten ist mir ja der Mischlingshund Benno - der gedanklich mit Ronna kommuniziert.
Dass der mysteriöse Mann Probleme mit sich bringt, ist klar, doch welchen Ausmaßes sie sein werden, habe ich zu Beginn nicht erraten können. Auch ein Stück des Gesamtzusammenhangs wird verraten bzw. meine Vermutung bestätigt, doch vom Gesamtbild bin ich noch weit entfernt. Es gibt noch zu viele ungeklärte Zusammenhänge, die es zu erfahren gilt.
Dies ist auch ein Teil der Spannung, die allerdings auch durch die aktuelle Handlung an sich hübsch gesteigert wird. Einerseits findet dieser Band einen gewissen Abschluss, doch andererseits kann dies nicht der Abschluss sein. Und das schreibe ich nicht, weil es noch ein paar Teile folgen, sondern weil dies nicht zu Ronna passen würde.
Die Autorin hat jedenfalls Glück gehabt, denn ich war kurz davor, ihre meine Bekanntschaft zu entziehen und sie nie wieder zu grüßen, wenn wir uns auf einer Messe über den Weg laufen. Doch mit ihrem Schreibstil und den unerwarteten Wendungen hat sie das Ruder noch einmal herumgerissen und so vergebe ich gern 5 zwielichtige Sterne.
 
Und wer auf dem Laufenden bleiben will, luschert mal bei
Aurora - traumhaft geil rein.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Ronna hat sich kaum von den letzten Schwierigkeiten erholt, in die sie unfreiwillig hineingezogen wurde, als bereits neue Probleme an ihre Tür klopfen. Ein mysteriöser Mann, dessen Gedanken selbst vor ihren telepathischen Fähigkeiten verborgen bleiben, stellt ihr und ihrem Bruder Vik nach. Was plant er, und warum kann sie nicht in ihn eindringen?
Während Ronna dem Geheimnis auf den Grund geht, deckt sie mehr auf, als gut für sie ist. Als auch noch Totgeglaubte wiederkehren, sieht sie sich gezwungen, ihre Vorstellung des Wortes »Realität« vollkommen neu zu überdenken.

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