Donnerstag, 5. November 2026

Gedanken am Abend - Weihnachtvorbereitungen

Moin Loide!

Letzte Woche leuchtete der Abendhimmel wundervoll in Orange-Tönen und ich musste an einen Spruch aus meiner Kindheit denken: Die Englein backen.

Das passt natürlich hervorragend zur Vorweihnachtszeit und
bei mir laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.
Jetzt denkt ihr bestimmt „Die spinnt“ - aber es sind nur noch
49 Tage bis Heiligabend

Und ich höre jedes Jahr „OMG! Es ist alles so stressig im Dezember.“
Aber warum ist das so?
Ganz einfach: Weil die meisten erst Anfang Dezember beginnen, sich Gedanken zu machen. Der Adventskalender hängt noch nicht, die Plätzchen fehlen, die Geschenke sind nicht besorgt, und dann sollen auch noch die Weihnachtsmärkte besucht werden. Kein Wunder, dass da die Hektik ausbricht. 

Für mich war der „Plätzchen-back-Himmel“ der Startschuss für meine Weihnachtsvorbereitungen. Was alles dazuzählt, verrate ich euch jetzt.

Meine Adressliste für Karten und Päckchen

Die Liste wird im Dezember laufend gepflegt. Soll heißen: Bekomme ich eine Karte oder einen Brief von jemandem, den ich nicht auf der Liste hatte, wird diese Person ergänzt - fürs nächste Jahr. Erhalte ich nicht mal ein „Danke“ für eine Karte, wird die Person gestrichen. Im Laufe des Jahres halte ich die Liste sowieso up-to-date, denn man lernt neue Menschen kennen und verabschiedet sich von anderen.

Die Plätzchenrezept-Planung

Bei den Plätzchenrezepten wird entschieden, welche ich dieses Jahr - neben den All-time-Favorites - backen will. Anschließend schreibe ich pro Rezept die Zutaten in eine Excel-Tabelle und sehe so genau, wie viel ich in Summe von jeder Zutat benötige. Das gleiche ich mit dem Vorrat ab und weiß, was ich einkaufen muss. So gibt es keinen Backstress, weil Mitte Dezember das Puderzucker-Regal leer ist.

Geschenke - Nützliches statt Stehrümchen

Im Laufe des Jahres mache ich mir ohnehin Gedanken um Geschenke, denn ich mag keine Stehrümchen und Staubfänger verschenken. Bei mir gibt es meist Nützliches wie Kekse, Seife, Essig & Öl, Kerzen oder ... oder ... oder. Auch dafür führe ich eine Excel-Tabelle, um bei den Vorbereitungen nicht wegen Ressourcenmangel ausgebremst zu werden. Oder schlicht und einfach gute Ideen nicht zu vergessen.

Menüplanung für die Feiertage

Würde ich an Weihnachten eine Gruppe versorgen, würde ich mir jetzt schon Gedanken über das Menü machen und den Einkaufszettel schreiben - inklusive Vermerk, wann ich was bestellen muss. Der Braten vom Metzger eures Vertrauens wartet nicht auf Spätzünder.
Auch sollte an die Getränke gedacht werden. Denn mit Wasser und Wein ist nicht jeder versorgt. Außerdem freut sich der Getränkegroßhandel, wenn er auch planen kann.

Weihnachtsdekoration und Werkstatt

Mein Tipp für euch: Mitte / Ende November wird die Weihnachtsdekoration gesichtet: Was ist kaputt, was fehlt, was geht mit gutem Gewissen weiter? In der Weihnachtswerkstatt wird repariert, gebastelt und der Adventskranz vorbereitet - an einem ruhigen Nachmittag mit Muße, nicht unter Zeitdruck.
Da ich wenig dekoriere, finden „Werkstatt“ und „Kontrolle“ bei mir statt, wenn ich alles wegpacke. Und die Lichterketten werden immer ordentlich verpackt. Mich nervt nämlich nichts mehr, als vertüddelte Weihnachtslichterketten.

Fazit

All das ist dann Ende November fertig und ich kann gaaaanz entspannt den Dezember mit Weihnachtsmärkten, Treffen mit Freunden und Freundinnen und letzten Kleinigkeiten genießen. Nur wer vorher organisiert ist, kann im Dezember spontan sein - so war's, so bleibt's.

Habe ich noch was vergessen?
Habt ihr Ideen für „nützliche“ Geschenke?
Wie plant ihr die Vorweihnachtszeit und Weihnachtsvorbereitungen?

Liebe und neugierige Grüße
eure Elena

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