Sonntag, 10. Mai 2026

17.11.2025 Part V - Tempel von Luxor

Und schon ist das "Geheimnis" gelüftet: der Tempel in Luxor rundet den Tag ab. 
Und ich bin schon auf den ersten Blick begeistert.
Unten rechts sieht man, dass die Christen ihre Bilder über die fantastischen Werke der Ägypten gemalt haben.
Ich bin immer noch geflasht, wie damals, mit den einfachsten Mitteln, gebaut wurde.
Schaut euch diese Mega-Figuren an.
Luxor war fast 500 Jahre Hauptstadt und dieser Tempel manifestiert dies eindrucksvoll.
Und hier haben die Christen wieder ihre Spuren hinterlassen.
Religion hin oder her, es ist respektlos, wie mit den Werken der Ägypter umgegangen wurde. 
Momo, im Bild rechts, hat mich mit Informationen, Geschichte und Storys versorgt und den Tag zu einem Erlebnis gemacht.
Okay, ich hatte ja auch den Vorteil, dass ich mit ihm allein unterwegs war und (ungeplant) die totale VIP-Tour hatte. 
Ich könnte mich nicht zwischen den beiden Tempeln in Karnak und Luxor entscheiden - beide sind atemberaubend.
Ich könnte mich nicht zwischen den beiden Tempeln in Karnak und Luxor entscheiden - beide sind atemberaubend.
Und sie sind durch die 2,7 km lange Allee der Sphinxen, auch Festweg der Könige genannt, verbunden. Über 600 Statuen säumen diese Allee.
Und dann war der Tag in Luxor auch schon vorbei und es ging wieder Richtung Hurghada.
Puh, ich war echt k.o., doch ich sah, dass mein Fahrer auch müde war und seine Augen minütlich kleiner wurden. Also unterhielten wir uns ... na ja, soweit man sich mit großen Sprachschwierigkeiten unterhält. Aber er blieb wach. 
Gegen 18 Uhr wurde es dann dunkel und wir machten eine kurze Pause, damit er einen Kaffee trinken und eine rauchen kann. Dann ging es weiter. 
In jede Richtung gibt es 2 Fahrspuren, die Platz für 3 Autos bieten. Ja, es war schon spannend, wie hier überholt wird. Und als wäre das nicht schon Thrill genug, kam uns in einer langgezogenen Kurve ein Geisterfahrer entgegen. Puh, da waren wir wach und ich wünschte mir noch sehnlichster, endlich in Hurghada anzukommen. 
Aber hey, was ist schon EIN Geisterfahrer, wenn man ZWEI haben kann! Ja, genau, uns kam noch ein Vollpfosten entgegen und als wir endlich vor meinem Hotel ankamen, konnte ich absolut nachvollziehen, warum der Papst den Boden küsst, wenn er irgendwo aussteigt. Ich war wirklich kurz davor, auch auf die Knie zu fallen und vor lauter Happiness den Boden zu küssen. 
Ich gab dem Fahrer sein Trinkgeld und ging im Zimmer erst mal duschen.
Danach fiel ich mit großem Schlafdefizit und voll grandioser Eindrücke ins Bett. Wenigstens konnte ich bis zum nächsten Pick up 6 Stunden schlafen.
Wohin es geht, erfährst du nächsten Sonntag.

4 Kommentare:

  1. Hallo Elena,

    kleine Nachfrage zu diesem Satz..."Und hier haben die Christen wieder ihre Spuren hinterlassen.
    Religion hin oder her, es ist respektlos, wie mit den Werken der Ägypter umgegangen wurde. ......wie meinst Du das ?
    Vielleicht Steine heraus gebrochen ?? Be/Übermalt ??

    Sonst ..Geisterfahrer....oh wie schlimm...
    Hm, sonst ich bin gespannt....wie es weitergeht....

    Bis nächsten Sonntag.....LG..Karin...

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    1. Huhu liebe Karin,
      wie man auf den Fotos sieht, wurde übermalt und abgekratzt.
      Mittlerweile weiß ich, dass Geisterfahrer recht normal sind auf den Landstraßen. Und ja, für mich war es wirklich nervenaufreibend.
      LieGrü
      Elena

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    2. Hallo Elena,

      ich frage mich da immer, was denken sich die Leute nur.....???augenrollen.......wahrscheinlich gar nicht......oder nur nach dem Motto "auch ich bin da gewesen" und muss mich unbedingt auch verewigen....

      Das kann ich mir gut vorstellen..müder Fahrer und als extra ein Geisterfahrer in Deinem Fall sogar 2 braucht keiner...

      LG...Karin..

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    3. Huhu liebe Karin,
      es geht um die frühen Christen, die die Bilder der Ägypter ruiniert haben, nicht um Touristen.
      LieGrü
      Elena

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