Donnerstag, 29. Juni 2017

Gedanken am Abend

Hallo ihr Lieben,

tja, wie wir alle wissen, ist der Weg zur Hölle mit „gut gemeint“ gepflastert.
Und ja, ich hatte es „gut gemeint“ ... mit meiner BuchAuktion.


Ich dachte: „Hey, es machen immer so viele Menschen bei den Gewinnspielen mit, daraus können wir doch eine Win-Win-Situation zugunsten des Lanta AnimalWelfare machen.“ Geld für das LAW und Bücher für die Auktionsgewinner. Aber denkste, Puppe.
Bei Gewinnspielen ist die Resonanz grandios, es hagelt auch noch Likes, da ist doch bestimmt auch die Motivation, etwas Gutes zu tun, vorhanden.

Nun ja, die Resonanz ... war ... unterirdisch.
Nur „Leseente und Leseratte“ und „Astis Hexenwerk“ boten auf Bücher und dafür danke ich euch von Herzen. Als Dankeschön übernehme ich die Versandkosten.

Alle Autoren/innen, die Bücher gespendet haben, wussten von dieser Aktion, waren einverstanden und fanden sie gut. Einfacher kann man doch keinen glücklich machen - die Auktionsgewinner und das Lanta Animal Welfare.

Ich bin ... ja, was bin ich überhaupt? Erstaunt? Enttäuscht? Verwundert? Entsetzt? ... ob der mangelnden Resonanz.
Geht es nur noch um „kostenlos haben wollen“? Wären 5 oder 10 EUR für den guten Zweck zu viel gewesen?
Da schießt mir der Vergleich zum Latte Macchiato aus namhaften Ketten durch den Kopf. Dieser darf 5 EUR kosten. Aber eventuell ein Buch für diesen Betrag zu ersteigern und dabei noch einer Organisation, die wirklich Gutes tut, das Übel bei der Wurzel packt und Aufklärungsarbeit leistet, zu helfen ... da wird dann gespart.

Und nein, ich kann den Gesamtbetrag, den ich per Paypal am Wochenende überweise, nicht steuerlich geltend machen. Nein, ich habe keine Vorteile davon, außer dem guten Karma, dass ich dem Tierheim geholfen habe.

Liebe, aber auch enttäuschte Grüße
eure Elena