Freitag, 26. Mai 2017

Interview mit Christian Günther

Was liest du persönlich am liebsten?

Ich lese fast ausschließlich Stoffe mit phantastischen Elementen. Dabei begeistere ich mich insbesondere für folgende Genres:

Science Fiction
Cyberpunk und Dystopien haben es mir da besonders angetan, William Gibson ist bei meinen ersten Schreibversuchen ein großes Vorbild gewesen. Ich habe letztens zufällig im "Neuromancer" ein Referatsskript aus der 9. Klasse über das Buch gefunden, das Thema fasziniert mich also schon recht lange.

Fantasy
Hier mag ich besonders Sword & Sorcery im Stile von Robert E. Howard, Karl Edward Wagner oder Fritz Leiber. Da ich durch Rollenspiele viel in diesem Bereich unterwegs war, fühle ich mich da einfach zu Hause.
Ich muss so 14 oder 15 gewesen sein, da schenkte meine Mutter mir "Kane, der Verfluchte", weil sie beim Cover dachte "das müsste dem Jungen gefallen" (muskelbepackter Axtkrieger, klar). Sie hatte Recht.

Horror
Zombies, Grusel und schauriges aller Art mag ich auch gern, wobei ich mit den extremen Sachen, die auf Splatter und Ekel setzen, meist eher nichts anfangen kann. Ich besitze den Kurzgeschichtenband "Splatterpunk", seit ich etwa 18 bin, das einzige Leseerlebnis, bei ich mich bei einem Buch abwenden musste und nicht weiterlesen mochte, weil es zu widerlich war. Sehr intensiv, aber nicht unbedingt zum Einschlafen geeignet. Heute kann ich das besser einordnen und auch entspannter lesen, aber dieser Extrem-Ekel-Kram reizt mich nicht.


Manchmal gerät mir auch ein Thriller dazwischen, ist aber eher die Ausnahme. Es sei denn, er enthält phantastische Elemente, dann her damit!

Ein besonderes Faible habe ich bei allen Genres für Kurzgeschichten, die in der heimischen Literaturlandschaft ja eher ein Schattendasein fristen, aber von vielen kleineren Verlagen am Leben gehalten werden.

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