Mittwoch, 3. Januar 2018

Rezension "Der silberne Sessel" von C. S. Lewis

In aller Kürze
Story: Eustachius stoplert wieder nach Narnia und hat eine Mitschülerin im Schlepptau. Gemeinsam sollen sie Aslans Auftrag erfüllen
Spannung: ganz okay
Charaktere: der Lesergruppe von 10-11 Jahren entsprechend
Schreibstil: einfach, nicht so märchenhaft wie die Vorgängerbände


‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Nun ist es schon der 6. Teil der Narnia-Heptalogie und es verliert immer mehr an Reiz.
Mir geht Lewis‘ Schreibstil mittlerweile auf den Nerv. Er verliert sich stellenweise in Beschreibungen, die für mich redundant sind, und Eustachius ist mittlerweile einigermaßen sympathisch, was ich von seiner Mitschülerin Jill nicht behaupten kann. Sie ist noch nerviger als Eustachius es je war.
Auch die Lerneffekte kommen für mich dieses Mal zu massiv daher. Da wird von einer auf die andere Sekunde das Verhalten geändert und alles ist wieder gut.
Ich denke, für die 10-11 Jährigen ist das Buch ganz spannend, aber für mich war ja klar, wie es endet. In diesem Band geht das märchenhafte verloren. Der Leser wird nicht mehr, wie von einem Erzähler, direkt angesprochen.
Als Film kann ich mir das supergut vorstellen, denn dann fallen die überflüssigen Details weg und die Handlung wird gestrafft.
Da mir die Idee von Narnia gefällt, vergebe ich 3 Sterne.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Verfolgt von einer Meute gemeiner Mitschüler fliehen Eustachius und Jill durch eine geheimnisvolle Tür in einer Steinmauer - und befinden sich plötzlich in Narnia. Der weise und mächtige Löwe Aslan hat einen besonderen Auftrag: Sie sollen den verschollenen Prinzen und Thronfolger Rilian finden. Ihre Aufgabe führt sie bis in das finstere Unterland, wo die gefährliche grüne Hexe sie schon erwartet.

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