Donnerstag, 29. September 2016

Gedanken am Abend

Moin ihr Lieben,

vor ein paar Wochen habe ich mich ja wieder an einem Klassiker versucht -> „Das Leben des Dorian Gray“ von Oscar Wilde.
Story und Message an sich fand ich interessant, doch der Schreibstil Wildes ist so gar nicht meins, langatmig, episch und schwülstig.

Dies war nach „Sturmhöhe“ nun mein zweiter Versuch einen sogenannten Klassiker zu lesen.
„Sturmhöhe“ hat mir noch nicht mal von der Handlung her gefallen und ich habe mehrere Monate gebraucht, um mich durch das Buch zu quälen.
Also habe ich mich gefragt, welche Bücher überhaupt zu den Klassikern zählen und stieß dabei im Internet auf unterschiedliche Listen. Damit ist für mich klar, es gibt nicht DIE Klassiker, die man gelesen haben sollte. Jeder definiert es anders und viele davon, waren Lektüre in der Schule und ich weiß noch, dass ich sie alle nervig fand.
Halt, stopp, „To kill a mockingbird“ (Wer die Nachtigall stört) haben wir in Englisch gelesen und es war grandios. Okay, der Lehrer war auch genial und konnte mich begeistern. Dies ist auch die einzige Lektüre, die mir im Gedächtnis geblieben ist, alle anderen habe ich erfolgreich verdrängt.
Lest ihr Klassiker? Was sind für euch Klassiker? Oder verbindet ihr damit auch nervige Deutschlektüre in der Schule?

Liebe Grüße
Eure Elena, die sich eventuell in zwei Jahren mal wieder an einen Klassiker wagt