Donnerstag, 2. März 2017

Gedanken am Abend

Hallo ihr Lieben,

wer von euch sich auch bei Lovelybooks „rumtreibt“, kennt diese unpersönlichen Einladungen zu Leserunden:
„Schnucki hat eine neue Buchverlosung erstellt. Zur Buchverlosung zu 'Höflichkeit wird überbewertet' von Ulli Dotzmüller.“

Ganz ehrlich, wer mich einlädt, dem sollte ich auch ein paar persönliche Worte wert sein. Also lösche ich meistens solche Anfragen ohne Kommentar. Doch manchmal ... ja, manchmal ... da kann ich einfach nicht anders. Da kommt dann die Quotenquerulantin in mir durch und letztes Mal gab es diese Antwort.

„Hallo Schnucki,
vielen Dank für die unpersönliche Einladung. Du hast völlig Recht, Anrede, persönlicher Text und freundliche Floskeln werden total überbewertet - sich einfach auf das Wesentliche konzentrieren. Passt schon.
Doch da ich ausgebucht bin - im wahrsten Sinne des Wortes -, bleibt mir nur “Viel Spaß” zu wünschen und den Autoren, die auch Wert auf gepflegten Umgang legen, zu danken.
Viele Grüße
Elena“

Und ja, ich danke mit diesen „Gedanken am Abend“ den Autoren/innen, denen die Leser ein paar persönliche Worte wert sind. Die die potentiellen Leser nicht mit einer vorkonfektionierten Massenmail kontaktieren, wie die Mails, die im normalen Mailpostfach im Spam landen, sondern sich die Zeit für individuelle Worte nehmen. Natürlich kann man auch diese Worte kopieren und 100 potentiellen Lesern schicken, doch wenigstens hat sich der Autor / die Autorin Zeit genommen, mit seinen eigenen Worten sein Buch vorzustellen und eventuell sogar noch ein bisschen mehr zu verraten, über sich und sein /ihr Werk.

Wie seht ihr das? Legt ihr Wert auf persönliche Ansprach oder ist es euch egal, wie ihr angeschrieben werdet?

Liebe Grüße
eure Elena