Moin Loide!
Es nervt mich wirklich massiv, wenn bei einem Schauspieler plötzlich der Synchronsprecher wechselt. Ganz besonders innerhalb einer laufenden Serie. Auch bei Hörbuch-Reihen stört mich ein Sprecherwechsel enorm, weil dadurch Atmosphäre und Wiedererkennungswert verloren gehen. Die Stimme gehört für mich einfach zur Figur dazu.
Entsprechend skeptisch war ich zunächst, als ich erfuhr, dass das neue Hörbuch
aus dem Totenbändiger-Kosmos von
Nadine Erdmann von einem anderen Sprecher eingelesen wird. Ich hatte Sorge,
dass mich das aus der Geschichte reißen könnte.
Doch zwei entscheidende Faktoren ließen meine Skepsis schnell verfliegen.
Zum einen hat Felix Graf es
einfach drauf: Er trifft genau den richtigen Ton, haucht den Figuren Leben ein,
transportiert Emotionen glaubwürdig und erzeugt starkes Kopfkino. Er passt zu Nadine
Erdmanns Charaktere.
Zum anderen spielt die erste Story des Hörbuchs 5 Jahre und die zweite 10 Jahre später. Die ehemaligen Teenager und
Twens stehen nun als Erwachsene im Fokus, die Verantwortung für andere
übernehmen. Der Schwerpunkt liegt auf anderen Figuren – den jungen Wilden von
damals. Da passt ein jüngerer Sprecher perfekt, wenn der Großteil des Casts
zwischen Kind und Mitte dreißig angesiedelt ist.
Hier hat der Sprecherwechsel also hervorragend funktioniert und der Geschichte
sogar gutgetan.
Hast
du auch schon Sprecherwechsel bei einer Serie oder Hörbuchreihe erlebt?
Hat es für dich in der jeweiligen Situation gepasst?
Muss die Sprecherstimme für dich altersmäßig zur Figur passen?
Liebe und neugierige Grüße
Elena

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