Dienstag, 3. Februar 2026

Tag 1 - Interview mit Thomas Dobrokovsky

Was ist der außergewöhnlichste Ort, an dem du eine Idee für einen Plot, eine Szene, eine Figur hattest?

Oh, Ideen kommen mir eigentlich überall. Beim Einkaufen, auf dem Sofa, während des Schlafens beim Träumen, auf dem Friedhof, auf Gipfeln und oft auch während ganz alltäglicher Gespräche. Meistens reicht eine allein noch nicht für eine ganze Story aus.

Da fehlt dann noch etwas Abwechslung, etwas, was die Geschichte auflockert und meistens auch eine andere Sichtweise mit einbringt.

So gibt es in der „Gedankenpolizei“ die beiden Freunde, die einer Journalistin Beweise für ihre Theorie liefern wollen, dass es diese geheime Organisation gibt, während zeitgleich einer der Analysten auf der Gegenseite mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat und dadurch ebenfalls zur Zielscheibe wird.

Beim „Schattenmacher“ ist es ähnlich. Zum einen haben wir Tanjas vergessene Vergangenheit, an die sie sich aber dringend erinnern muss, wenn sie ihre Tochter retten möchte. Und auf der anderen Seite die Geschichte des Wächters Lamarr, dem der Schattenmacher immer wieder entwischt ist.

Natürlich gibt es immer die Möglichkeit nach weiteren Hintergründen, mehr Sidestory und mehr wieso, warum, weshalb. Doch man muss ja auch nicht alles erklären und manchmal ist es auch ganz gut, wenn Dinge ungesagt bleiben. Zum einen regt es die eigene Fantasie an und zum anderen bleiben somit Möglichkeiten für eventuelle fortführende oder anschließende Geschichten.

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