Freitag, 20. Februar 2026

Rezension "Bite Risk - Totgesagt" von S.J. Wills

In aller Kürze
[Werbung unbezahlt]
Story: Sel verwandelt sich mittlerweile auch in einen Ripper und dann tauchen Gerüchte über ein Monster auf, das Ripper beißt.
Spannung: baut sich wellenförmig auf
Charaktere: gute Mischung aus Teenagern und Erwachsenen
Sprecher: Arash Marandi, Lisa Hrdina und Inka Löwendorf gehören zu Tremorglade
Schreibstil: locker-flockig

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Nachdem mich der erste Teil von „Bite Risk“ so packend in seinen Bann gezogen hat, war meine Vorfreude auf den zweiten Band sehr groß - und ich wurde nicht enttäuscht!
Diesmal wird die Geschichte düsterer, komplexer und knüpft nahtlos an die Ereignisse des ersten Teils an. Sel und seine Freunde stehen erneut im Mittelpunkt, doch diesmal rücken auch ein paar Erwachsene stärker in den Fokus, was der Handlung zusätzliche Tiefe verleiht.
Besonders gelungen finde ich, wie die Autorin auf Erklärungen zu Figuren und Hintergründen verzichtet und stattdessen die Hörbuch-Lauschenden direkt ins Geschehen wirft. Wer den ersten Teil kennt, fühlt sich sofort zu Hause; wer neu einsteigt, wird durch die lebendigen Dialoge und die dynamische Handlung schnell mitgerissen.
Die Charaktere sind so authentisch und vielschichtig, dass sie perfekt zur Zielgruppe ab 12 Jahren passen – ohne dabei kindisch zu wirken.
Mittlerweile verwandeln Sel und einige seiner Freunde sich in Vollmondnächten und werden zu Werwölfen, ähm, Rippern. Als dann auch noch Gerüchte über ein Monster auftauchen, das Ripper beißt, wird die Lage richtig explosiv. Wie soll Sel Nachforschungen anstellen, wenn er sich selbst in Vollmondnächten verwandelt? Die Spannung steigt in Wellen, getrieben von unerwarteten Twists und gut platzierten Überraschungen.
Hinzu kommt der locker-flockige Schreibstil, der nicht so simpel ist, wie man es bei der Altergruppe erwarten könnte. Und die sarkastischen Sprüche der Teens sorgen für Lacher, während die emotionalen Zwischentöne und das Kopfkino, das Marandi, Hrdina und Löwendorf mit ihren Stimmen erzeugen, Gänsehaut garantieren.
Das Finale endet mit einem Cliffhanger, der mich sofort nach dem dritten Teil greifen ließ – und das sagt alles! Von mit gibt es 5 Werwolf, ähm, Ripper-Sterne und eine absolute Empfehlung für alle, die Action, Humor und eine Prise Grusel lieben!

*‘ Klappentext ‘*‘
Seit Sel zum Ripper mutiert ist, streift er in Vollmondnächten frei durch Tremorglade. Doch in letzter Zeit kehren einige Ripper mit schrecklichen Bisswunden aus dem Wald zurück. Gerüchte über ein gruseliges Monster, das nicht getötet werden kann, machen die Runde … Sind Sel und seine Freunde auch diesem Gegner gewachsen?

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