In aller
Kürze
[Werbung unbezahlt]
Story: Cyras Schwester wurde ermordet und Cyra versucht den Täter zu finden.
Spannung: steigert sich subtil sukzessive
Charaktere: bunte Mischung
Sprecher: Natalie Mukherjee verstärkte den Sog der Story
Schreibstil: dicht
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Saratoga Schaefers „Serial Killer
Support Group“ besticht durch eine geniale, morbide Grundidee: Cyra
schleust sich in eine Darknet-Selbsthilfegruppe für Serienkiller ein, um den
Mörder ihrer Schwester zu finden. Getrieben von Rache und Wut begibt sie sich
immer tiefer in diese gefährliche Welt, wobei ihre Menschlichkeit und
moralischen Grenzen auf dem Spiel stehen. Ihr innerer Konflikt zwischen
Schwesterliebe und abgebrühter Undercover-Rolle macht sie zur komplexen,
polarisierenden Protagonistin. Die Gruppendynamik ist irritierend normal, aber
durchzogen von Misstrauen, Konkurrenzdenken und ständiger Bedrohung. Diese
Gruppentreffen überzeugen durch ihre beunruhigende, morbide humorvolle
Inszenierung.
Der bewusst ruhige Einstieg mit schwarzem Humor wirkt zunächst skurril, doch
schon bald entwickelt sich daraus ein rasanter, düsterer Thriller voller
unerwarteter, blutiger Wendungen. Die Gruppe besteht aus faszinierenden,
verstörenden Charakteren mit eigenen Abgründen, deren Gedankenwelten durch
Perspektivkapitel detailliert beleuchtet werden. Diese Mischung aus
psychologischer Spannung, makabrem Charme und beklemmender Atmosphäre schafft
einen unwiderstehlichen Sog.
Diesen Sog verstärkt die Sprecherin Natalie Mukherjee immens. Sie
transportierte Emotionen, ließ mich Verschlagenheit und Manipulation hören und
hauchte allen Charakteren Leben ein. Ich war mittendrin.
Der Schreibstil ist fesselnd, die Kapitel kurz, die Spannungskurve steigt
kontinuierlich bis zum überraschenden Finale. Die Darknet-Thematik,
psychologische Tiefe und unberechenbare Handlung mit zahlreichen Twists machen
das Buch zum echten Pageturner. Das offene Ende passt hervorragend zu diesem
ungewöhnlichen Thriller, der durch Originalität, düstere Intensität und eine
Protagonistin, die zwischen Rache und Moral schwankt, lange im Gedächtnis
bleibt.
Von mir gibt es 5 Killer-Sterne.
Tief verborgen im Dark Net lauert der geheimste und gefährlichste Club, den man sich nur vorstellen kann: die Selbsthilfegruppe für Serienmörder. Wahrlich kein Ort für normale Menschen. Doch als Cyras Schwester von einem Serienkiller ermordet wird und die Ermittlungen ins Stocken geraten, tritt sie dem Club bei, überzeugt davon, dort den Mörder zu finden. Um sich als eine von ihnen auszugeben, muss Cyra ihre dunkelste Seite hervorbringen und der Preis, den sie dafür zahlt, ist hoch. Möglicherweise zu hoch …

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