In aller Kürze
Story: Eine Hausbesichtigung nimmt eine unvorhergesehene Wendung.Spannung: steigert sich in Wellen
Charaktere: gute Mischung
Sprecher: Tamaryn Payne und Christopher Bonwell erschaffen Kopfkino
Schreibstil: flüssig
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Story
Auf Deutsch lautet der Titel „Er will nicht gehen". Anfangs entwickelt sich die Handlung etwas zögerlich, bis sie dann an Fahrt gewinnt. Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt: Lucy, die einem Fremden namens Donovan ihr Haus zeigt und bald ein ungutes Gefühl beschleicht, sowie Sam, ihrem Ehemann und Psychologieprofessor, der parallel eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Ängsten leitet. Mehrfach fragte ich mich: „Wann wird es endlich spannend?" Doch dann kommt der im Klappentext erwähnte Keller ins Spiel und plötzlich nimmt die Handlung rasantes Tempo auf.Spannung
Viele Rätsel beschäftigten mich: Was verbirgt sich dahinter? Welche Rolle spielt die Selbsthilfegruppe? Und wo steckt eigentlich die Maklerin? Die Auflösung war unerwartet und beängstigend; damit hatte ich nicht gerechnet. Im weiteren Verlauf ließ die Spannung allerdings etwas nach, und manche Wendungen wirkten auf mich unglaubwürdig.Charaktere
Die Gefühle und Ängste der Protagonistin konnte ich nicht ganz nachvollziehen, da mir ihre Phobien fremd sind. Gerade das macht den Roman aber auch für Lesende interessant, die sich mit Angststörungen besser auskennen.Schreibstil
Ich gut unterhalten und daran hatten auch Tamaryn Payne und Christopher Bonwell ihren Anteil: Die Sprecherinnen und Sprecher des Hörbuchs erschaffen Kopfkino, lasen Beklemmung und Ängste direkt in meinen Kopf. Wer das englische Original hört, kann der Handlung problemlos folgen.Fazit
Ein Psychothriller mit zähem Anfang, starkem Mittelteil und überraschendem Ende. Ich vergebe 4 House-Sterne.Tipp: Wer sein Englisch auffrischen oder verbessern möchte, sollte dieses Buch unbedingt als englisches Hörbuch versuchen, so kombiniert man spannende Unterhaltung mit Sprachtraining.

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