Moin Loide!
Heute möchte ich mit dir über ein Thema sprechen, das in unserer Community oft für hitzige Diskussionen sorgt
Eselsohren, markierte Stellen,
Notizen am Rand oder sogar der gebrochene Buchrücken - für manche sind das
Sakrilege, für andere selbstverständlich.
Aber mal ehrlich: Ein Buch ist doch
vor allem eins - ein Gebrauchsgegenstand, der uns Freude bereitet, uns zum
Nachdenken bringt und manchmal sogar unser Leben verändert.
Ich finde, es gibt kein Richtig oder Falsch.
Wenn du deine Bücher mit Eselsohren versiehst, um deine Lieblingsstellen schnell
wiederzufinden, dann tu das!
Wenn du Passagen unterstreichst, die dich besonders berührt haben, oder dir
Notizen in den Rand schreibst, um deine Gedanken festzuhalten – wunderbar.
Bücher sind dazu da, geliebt und gelebt zu werden. Sie sind keine Museumstücke,
die unberührt im Regal stehen sollen.
Natürlich gibt es auch die andere Seite: Manche von uns behandeln ihre Bücher
wie Schätze, die sie in bestem Zustand halten möchten. Das ist genauso legitim.
Wichtig ist nur, dass wir uns gegenseitig akzeptieren und nicht verurteilen.
Denn am Ende zählt doch nur die Liebe zum geschriebenen Wort.
Einerseits lese ich fast nur noch eBooks oder höre Hörbücher. Da ist die Pflege einfach - ich markiere die Stellen und benötige keine Eselsohren, um eine Seite wiederzufinden.
Andererseits spende ich meine Printbücher und behandele sie dementsprechend pfleglich. Es gibt weder Leserillen im Buchrücken noch Eselsohren.
Also, wie ist es bei dir?
Brichst du den Buchrücken, um das Buch bequem lesen zu können?
Oder hütest du deine Bücher wie einen kostbaren Schatz?
Egal, wie du dich
entscheidest – Hauptsache, du genießt das Lesen und lässt dich von den
Geschichten mitreißen. Denn das ist es, worum es wirklich geht.
In diesem Sinne: Happy Reading!
Liebe und neugierige Grüße
Elena

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