Sonntag, 11. Oktober 2026

kein Tauchen im Roten Meer - Stargazing

Zwischen dem letzten Tauchgang und einem Flug sollten 24 Stunden liegen, da ich mehrere Tage hintereinander getaucht bin. Denn das Gas hat sich im Körper abgelagert und muss sich wieder absentieren.
Also habe ich am letzten Tag bzw. ab dem Nachmittag einen Ausflug in die Wüste gemacht.

Ich wurde im Mini-Van abgeholt und dann wurden alle Teilnehmer eingesammelt. Anschließend ging es zum Ausgangspunkt am Rand der Wüste. Es ist erschreckend, wie viel Müll in der Wüste entsorgt wird. Denn die Erklärung des Guides, dass der starke Wind dafür verantwortlich, entbehrt bei Müllsäcken und Glasflaschen jeglichen Sinn.
Im Camp starten auch andere Touren (z.B. Quad-Touren) und wir mussten dort locker eine Stunde warten. Anstatt uns später abzuholen, wurde die Wartezeit selbstverständlich noch für eine kleine Verkaufsaktion genutzt. Da war ich schon leicht genervt.
Die Fahrt durch die Wüste war dann wieder echt interessant.

Angeblich wohnen hier Beduinen und es gab die nächste Verkaufsaktion.
Okay, es begann mit Kamelreiten *argh
Die armen Tiere lagen in der prallen Sonne und in ihrem Kot. 
Als der Tourguide mich fragte, ob ich auch reiten wolle, erhielt er die verdiente pampige Antwort "Never ever - this is animal cruelty." 
Und wo bitte wurden die Kräuter, die für die Creme verarbeitet wurden, angepflanzt?
Hier ist kein Kräutergarten zu sehen, aber dafür sahen wir Kartons hinter einer Hütte.
Also mal wieder Nepper-Schlepper-Bauernfänger.
Irgendwie erinnerte mich das Camp an Star Wars.

Zum Sonnenuntergang sind wir einen kleinen Hügel hoch.
Hätte ich das früher gewusst, hätte ich mich abgesetzt und den großen Hügel bestiegen. Ich denke, die beiden anderen Deutschen wäre bestimmt mitgekommen. Wir drei waren ziemlich genervt davon, dass bisher echt nur Nepp stattfand.
Aber die Wüste ist und bleibt für mich faszinierend.
Als es dann endlich dunkel wurde, wurden die Hügel illuminiert und ich gebe zu, das Essen war lecker. Dann kam das grandiose Stargazing *gähn
Alle sollten sich an den beiden Teleskopen einfinden und mit dem Laserpointer wurde im Himmel gezeigt, was sich wo befindet. 
Wir drei Deutschen blieben sitzen, plauderten und guckten einfach in den Himmel, genossen die Sterne und beobachtete die Satelliten. Mir war gar nicht klar, wie viele von denen sich im All befinden.
Ich habe dann mal durch ein Teleskop geschaut und sah nur einen grellen Punkt. Sorry, ich weiß schon nicht mehr, auf welchen Stern das Teleskop eingestellt war. 
Also ging ich zurück legte mich wieder auf die Sitze und beobachtete die Sterne.
Tja, und gegen 22 Uhr ging es wieder zurück. Da wäre es dann richtig dunkel gewesen und hätte noch mehr Spaß gemacht. Der Mond war noch nicht mal aufgegangen.
Die Fahrt zurück erfolgt auf der gleichen Route wie nachmittags und ich war gegen 23 Uhr im Hotel.
Es ist mir schleierhaft, wie diese Tour so viele gute Bewertungen bei Get-your-Guide erhalten konnte. Von mir gab es ganz klar nur 1 Stern und ich habe sogar die maximale Zeichenanzahl bei der Erklärung ausgeschöpft.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Danke für deinen Kommentar. Er wird sichtbar, sobald er freigeschaltet wurde.