Mittwoch, 28. Februar 2018

Rezension "Heliosphere 2265 - Das Erwachen" von Andreas Suchanek

In aller Kürze
Story: Wer erwacht? Was wird aus Peter? Was geschieht nach dem Zusammenbruch des Tachyonenschleiers?
Spannung: sukzessiver Aufbau
Charaktere: lebendig - Peter Task seht im Mittelpunkt
Schreibstil: mitreißend-dicht
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Jedes Mal, wenn die Protagonisten und ich denken „Jetzt ist das Schlimmste überstanden“, haut der Autor noch einen raus und setzt noch einen oben drauf.
Sehr gut hat mir gefallen, dass das Leben von Peter Task näher beleuchtet wurde und man mehr über seine Vergangenheit und seine Motivation erfährt. Dabei geht es auch um das Zwischenmenschliche der Hyperion-Crew, die inzwischen zu einer Art Familie zusammengewachsen ist.
Ich gebe zu, dass mir klar war, dass der Tachyonenschleier irgendwann brechen wird, doch dass dies genau in diesem Band, respektive in diesem Moment geschieht, war schon gemein. Okay, aber auf jeden Fall der Spannung zuträglich. Mir stockte ein paar Mal der Atem. Aber da Sjöberg auch an dem gebrochenen Schleier zu knabbern hat, gefiel mir dieser Fakt dann doch sehr gut. Alles, was Sjöberg Schwierigkeiten bereitet, nervt und an seinem Stuhl sägt, ist hoch willkommen.
Wie immer ist Suchaneks Schreibstil dicht und mitreißend. Er verliert sich nicht in Beschreibungen oder Gefasel. Nein, er packt Beschreibungen in die Szenen, Gespräche und Gedanken. So bekommt man ganz nebenbei einen Eindruck von der Umgebung.
Es gibt von mir 5 unverschleierte Sterne und ich bin so gespannt, wie alles endet.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Während die HYPERION sich auf der Suche nach dem verschollenen Außenteam macht, muss Lieutenant Commander Peter Task eine wichtige Entscheidung treffen, die ihm die kürzlich gewonnene Freiheit wieder nehmen könnte. Niemand an Bord ahnt, dass die Zeit gegen sie arbeitet. Unterdessen bricht der Tachyonenschleier auch im Sol-System zusammen und Imperator Sjöberg erkennt entsetzt, was zwischenzeitlich geschehen ist.