Sonntag, 29. September 2019

Rezension "Das Weinen der Kinder" von Arne M. Böhler

In aller Kürze
Story: Als wenn die Kunstexpertin Anke Neuhaus privat und beruflich nicht schon genug Aufgaben und Probleme hätte. Wer hat etwas gegen die Gemälde und schreckt auch vor Mord nicht zurück?
Spannung: wird nach und nach aufgebaut
Charaktere: lebendig
Schreibstil: locker-flockig
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Alles fängt ganz locker an und der Leser lernt die Protagonisten kennen. Dabei erfährt man auch noch mehr über ihre Probleme, die manchmal ein bisschen arg dem Klischee entsprechen. Aber mal ehrlich, wer Teenager hat, der weiß, dass es selten leicht ist. Und wenn dann noch Stress im Job dazukommt, dann möchte ich mit der Figur garantiert nicht tauschen.
Die Handlung schreitet stetig voran und sukzessive lernt man die anderen Charaktere kennen und sieht erfährt Zusammenhänge und Beziehungen untereinander. Sie wurden lebendig geschaffen. Sie könnten genauso nebenan wohnen. Was beim Täter beängstigend ist.
Die Spannung kommt schleichend daher und es fiel mir erst auf, wie gefesselt ich war, wenn ich die Lektüre unterbrechen musste. Nach und nach fielen die Puzzleteile an ihren Platz und der Autor platzierte die Twists und Überraschungen sehr geschickt. Dabei geriet ich auch immer mal wieder auf die falsche Fährte.
Dies alles verpackt der Autor in einem locker-flockigen Schreibstil. Er verwendet normale Sprache, die auch auf die Charaktere abgestimmt ist. So erkannte man am Stil auch umgehend, welche Figur momentan spricht, denkt und handelt.
Alles in allem hat mich das Buch überzeugt und ich wurde super gut unterhalten. Von mir gibt es 5 weinende Sterne.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Die Kunstexpertin Anke Neuhaus hat eigentlich genug Probleme: eine heftig pubertierende Tochter, einen Exmann, der ihr Knüppel zwischen die Beine schmeißt, und einen wehleidigen, ausbeuterischen Boss. Für den soll die überzeugte Großstadtbewohnerin mitten ins Nirgendwo ziehen, um sein Museum für moderne Kunst vor dem Ruin zu retten.
Um Anke zu helfen, bietet der bekannte Maler Niels Sörensen ihr Bilder zum Verkauf an, deren Herkunft er selbst nicht genau zu kennen scheint.
Als Anke die Porträts von weinenden Kindern tatsächlich ausstellt, beginnt der schlimmste Albtraum ihres Lebens: Offenbar hat jemand etwas gegen die Gemälde, und dieser Jemand schreckt selbst vor dem Äußersten nicht zurück. Mord.

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