Freitag, 8. September 2017

Rezension "Schlussblende" von Val McDermid

In aller Kürze
Story: Durch die Kürzung verliert die Story an Dichte und die Suche nach dem Mörder kommt sehr easy daher.
Spannung: geht durch die Kürzung verloren - es geht alles viel zu schnell
Charaktere: kommen farblos daher
Sprecher: Alle Sprecher haben ihr bestes gegeben.
Schreibstil: flüssig


‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Val McDermid lese ich ganz gern, aber leider wurde dieses Hörbuch gekürzt. Die Story, auf die der Klappentext neugierig macht, verliert dadurch an Dichte und es wurde alles zackzack abgehandelt und ich vermute, dass viele Zwischenschritte und vor allem auch Zwischentöne verloren gegangen sind.
Darunter leidet auch die Spannung. Ich konnte gar nicht schnell genug mitüberlegen, was als nächstes geschieht oder wie man dem Täter jetzt eine Falle legen könnte. Schwups war es geschehen und nach 2 Stunden das Buch beendet. Dadurch bleiben die Charaktere auch recht farblos. Selbst wenn man Carol Jordan und Tony Hill schon aus dem ersten Buch kennt, bleiben sie hier farblos und absolut eindimensional.
Die Sprecher haben hervorragend gelesen und ihr Bestes gegeben, doch leider reichte das nicht. Ich denke, das Buch an sich ist prima, wie man es von Val McDermid gewohnt ist, aber dieses gekürzte Hörbuch einfach nur eine Zumutung.
Von mir gibt es 1 Schlussstern.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Es gibt nichts Schrecklicheres, als die Wahrheit zu kennen, und niemand hört zu. Shaz Bowman ist Mitglied eines Elite-Polizeiteams, das das Verschwinden von 30 Mädchen aufklären soll. Als sie einen berühmten TV-Star verdächtigt, wird sie ausgelacht und wenig später ermordet. Für den Profiler Tony Hill beginnt ein persönlicher Rachefeldzug, bei dem nicht klar ist, wer Jäger und wer Gejagter ist.