Mittwoch, 6. Juli 2022

Rezension "Die Tochter des Meeres - Der Ursprung der Elemente 1" von A. L. Knorr

In aller Kürze
Story: Hat Targa das Meerjungfrauen-Gen ihrer Mutter geerbt?
Spannung: steigert sich leicht aber kontinuierlich
Charaktere: Klischees für Teenager und junge Erwachsene
Sprecher: Constanze Buttmann haucht allem Leben ein
Schreibstil: einfach

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Genau das richtige Hörbuch für den Urlaub, seicht und vorhersehbar.
Wir lernen Targa, ihre Freundin, ihre Mutter, überhaupt ihr Leben kennen und schon ist klar, wohin die Story geht. Klappentext und Titel implizieren dies ja bereits. Natürlich werden auch die Klischees nicht ausgespart.
Der Schreibstil ist dem Ganzen angepasst und sehr einfach und Überraschungen gab es auch keine.
Da muss ich Constanze Buttmann echt loben. Sie hat allem Leben eingehaucht und mich immer in der Story gehalten. Ja, manchmal schweiften meine Gedanken ab, aber sie zog mich immer wieder in das Hörbuch zurück und in ihren Bann.
Ich denke, für die Zielgruppe der Teenager und jungen Erwachsenen, ist das Buch prima und ich vergebe trotz der Vorhersehbarkeit 3 Meer-Sterne. Aber die weiteren 11 Bände werde ich nicht hören oder lesen.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Targa kennt das Gefühl nichts Besonderes zu sein nur zu gut. Kein Wunder, denn ihre Mutter Mira ist nicht nur atemberaubend schön, sie ist magisch. Bei Kontakt mit Salzwasser verwandelt sich Mira in eine Meerjungfrau.
Doch aus irgendeinem Grund hat Targa das Meerjungfrauen-Gen nicht geerbt und deswegen ist auch ihre Mutter an ein menschliches Dasein gekettet. Targa fürchtet, dass ihre Mutter sie eines Tages verlassen und einfach im Meer verschwinden wird.
Aber als Targa in den Sommerferien ihre Mutter an die Ostsee begleitet, ist es ausgerechnet Targa, die im Meer verschwindet und dort eine einfache Wahrheit entdeckt.
Sie ist die Tochter ihrer Mutter.
Die Tochter des Meeres.

4 Kommentare:

  1. Hallo Elena,
    hui da hat die Reihe aber so einige Bände und doch war sie mir irgendwie unbekannt. Schade, dass es so extrem vorhersehbar ist. Wenn man einiges ahnen kann, stört mich das nicht unbedingt, aber wenn es so gar keine Überraschungen mehr gibt... finde ich das in Fantasybüchern doch manchmal schwierig. Bei reinen Liebesgeschichten ist das was anderes, da ist ja dann eh klar, was am Ende rauskommt, nur der Weg dahin ist nicht immer ganz klar.
    Die Sprecherin sagte mir jetzt auch nichts, aber schön, wenn sie dich in der Geschichte halten konnte :)
    Liebe Grüße
    Dana

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    1. Huhu liebe Dana,
      genau DAS nervt mich auch bei Liebesgeschichten - am Ende beginnt das Drama ... ähm ... werden sie doch ein Paar :D
      Da wäre es auch mal was Neues, wenn einer von beiden sagen würde "Du bist zwar klasse, aber ich habe meine Selbstliebe entdeckt und brauche dich nicht mehr als Selbstbestätigung".
      Deshalb habe ich auch "Titanic" nie gesehen - warum soll ich einen Film gucken, bei dem ich das Ende schon von Beginn an kenne?
      LieGrü
      Elena, die für sowas zu realistisch und pragmatisch ist

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    2. Hallo Elena,
      ja...also wir halten mal fest: Liebesgeschichten sind jetzt nicht so deins :P Nicht jeder bezeichnet eine Beziehung als Drama ;) Man sollte einen Partner idealerweise nicht als Selbstbestätigung sehen, aber nicht jeder möchte allein leben und das ist ja genauso okay wie zu sagen, dass man sich nicht fest binden möchte. Jeder eben wie er mag. Aber in der Buch- und Fernsehwelt ist die Richtung, die gezeigt wird, eben natürlich schon eher einseitig, vermutlich weil es insgesamt mehr den Nerv trifft. Vielleicht solltest du deine innovativeren Ideen mal jemanden an die Hand geben oder selbst umsetzen ;)
      Liebe Grüße
      Dana

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    3. Huhu liebe Dana,
      in Bücher beginnt es immer mit Drama (und in der Realität hört es zu 90% damit auf).
      Es wird immer "mehr Realität auf Insta", "mehr Realität im Internet" propagiert und dann kommen diese einseitigen, völlig unreflektierten Stories. Die finde ich vor allem für Teenager mehr als bedenklich.
      Bei den vielen Ideen, die ich im Kopf habe, brauche ich einen Ghostwriter :D
      Und denk mal dran, wie es Nadine mit "Cyberworld" gegangen ist. Sie war ihrer Zeit weit voraus und ein Verlag wollte die Reihe nur, wenn die homosexuelle Beziehung zu einer heterosexuellen geändert würde. Heute ist es fast schon Voraussetzung.
      Irgendwann werden auch mehr Frauen darauf drängen, dass die "Love-Stories" anders ablaufen.
      LieGrü
      Elena

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