Donnerstag, 17. August 2017

Gedanken am Abend

Hallo ihr Lieben,

die Diskussion kam schon mehrfach im Netz auf und ich habe mir Gedanken zu dem Thema „Rezensiere ich objektiv, wenn ich enger mit einem Verlag zusammenarbeite?“ gemacht.

Also erstens überlege ich mir ganz genau, mit welchem Verlag ich enger zusammenarbeite. Die Bücher müssen mich interessieren und meinem Lesegeschmack entsprechen.

Zweitens spreche ich mit dem Verlag ab, welches Buch ich rezensieren möchte. Da habe ich mir im Vorfeld den Klappentext genau angeschaut und mir überlegt, ob es in mein Beuteschema fällt. Ich würde ja auch kein Buch kaufen, dessen Klappentext mich nicht reizt.

Zu guter Letzt, wenn ich bei einem Verlag ein Rezensionsexemplar anfrage, dann reizt es mich sehr stark. Ergo habe ich den Klappentext und die eventuelle weiterführende Beschreibung gelesen und es fällt in mein Beuteschema.

Ähm, ja, mehr Überlegungen gibt es für mich / bei mir nicht.
Deshalb verstehe ich persönlich diese Diskussion nicht.

Ich habe schon mal den Klappentext bemängelt und dann sogar in einem Fall gemeinsam mit dem Verlag diesen neu formuliert.
Nicht alle Rezi-Exemplare werden mit 5 Sternen bewertet. Dies begründe ich dann, genau wie in anderen Rezensionen.
Man kann es doch mit Freunden vergleichen. Denen sagt man doch auch mal die unangenehme Wahrheit. Also ich tu das und erwarte Gleiches auch von meinen Freunden.

Wie seht ihr das?
Seid ihr skeptisch, wenn ein Blogger Rezensionsexemplare mit der passenden Begründung sehr gut bewertet?
Wie geht ihr mit Rezi-Exemplaren um? Seid ihr dann nachsichtiger und bewertet besser? Oder ist es euch auch egal und ihr sagt eure Meinung?

Liebe Grüße
eure Elena