Freitag, 4. August 2017

Rezension "Die Verratenen" von Ursula Poznanski

In aller Kürze
Story: Dystopie - Eleria ist privilegiert und lebt geschützt in einer der Sphären. Doch plötzlich ist alles anders und sie muss ums Überleben kämpfen und ist unter Freunden doch allein.
Spannung: sukzessiver Aufbau
Charaktere: lebendig, gewinnen im Verlauf der Handlung an Format
Sprecher: Julia Nachtmann lässt die Figuren lebendig werden
Schreibstil: locker-leicht

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Nach und nach lernt man die vorläufigen Protagonisten und das Umfeld kennen. So ergibt sich ein grobes Bild, welches immer wieder mit dem einen oder anderen Puzzleteil vervollständigt wird.
Dann kommt es zum großen Knall und von einem auf den anderen Moment wird alles in Frage gestellt und es ist vorbei mit dem geschützten Leben.
Bisher wurde die Spannung durch das Wissen, um diesen Wendepunkt gesteigert. Nun wird das Tempo angezogen, Zweifel gesät und die Spannung nimmt zu.
Dies wurde von Ponanski geschickt eingefädelt und aufgebaut.
Dabei erlebt man die Protagonisten, wie sie mit den geänderten Umständen klarkommen müssen und sich damit zwangsweise arrangieren.
Julia Nachtmann liest hervorragend und lässt die Figuren lebendig werden - man hört ihre Gefühle und ist mittendrin.
Die Autorin erzählt das Ganze in einem locker-leichten Schreibstil und nimmt so den Leser mit auf den gefährlichen Überlebenskampf außerhalb der geschützten Sphäre.
Von mir gibt es für den Auftakt 5 verratene Sterne und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Sie ist beliebt, privilegiert und talentiert. Sie ist Teil eines Systems, das sie schützt und versorgt. Und sie hat eine glänzende Zukunft vor sich - Rias Leben könnte nicht besser sein.
Doch dann wendet sich das Blatt: Mit einem Mal sieht sich Ria einer ihr feindlich gesinnten Welt gegenüber und muss ums Überleben kämpfen. Es beginnt ein Versteckspiel und eine atemlose Flucht durch eine karge, verwaiste Landschaft.
Verzweifelt sucht Ria nach einer Erklärung, warum ihre Existenz plötzlich in Trümmern liegt. Doch sie kann niemandem mehr vertrauen, sie ist ganz auf sich allein gestellt.

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