Mittwoch, 26. Januar 2022

Rezension "Die Mörder von London" von Benedict Jacka

In aller Kürze
[Werbung unbezahlt]
Story: Wird Alex Verus dem Todesurteil und den Killern entkommen? Und welche Kollateralschäden werden entstehen?
Spannung: steigert sich sukzessive
Charaktere: lebendig
Sprecher: Johannes Klaußner transportiert Emotionen und Atmosphäre
Schreibstil: locker-flockig

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Der Klappentext gefällt mir super: er fasst die Handlung super zusammen und lässt noch genug Spielraum für Spekulationen. Dabei trifft er nicht im Geringsten die Spannung, die sich im Laufe des Buches aufbaut. Und das ist gut so. Denn was sich alles ereignet, während Alex gemeinsam mit seinen Freunden versucht, das Todesurteil abzuwenden ist nervenzerfetzend.
Da auch nicht alle Freunde wissen, was Alex droht, macht die Sache nicht einfacher. Denn wie sollen sie verstehen, was Alex treibt, macht und tut, wenn sie seine Motivation nicht kennen.
So steigert sich auch die Spannung sukzessive, denn es gibt immer wieder Steine, die in den Weg gerollt werden. Glücklicherweise neige ich nicht zum Nägelkauen, sonst wäre sie raspelkurz. Also legt euch genug Schokolade oder was auch immer ihr euch bei spannenden Bücher reinpfeift zurecht, wenn ihr das Buch lest oder hört.
Die Charaktere sind lebendig und es freut mich, dass es auch ein Wiedersehen mit einigen gibt, die man seit mindestens einem Band nicht getroffen hat. Auch hat es mir sehr gut gefallen, dass die Figuren Entwicklungen aufweisen und dazulernen. Dies macht sie umso realistischer.
Johannes Klaußner transportiert Emotionen und lässt Atmosphäre entstehen, die mein Kopfkino noch weiter ankurbelte. Ich konnte häufig schon an der Klangfarbe der Stimme erkennen, wer spricht, bevor der Zusatz „sagte XY“ kam.
Da Jacka auch seinem locker-flockigen Schreibstil treu bleibt, fliegt man nur so durch das Buch und ich konnte das Hörbuch kaum stoppen.
Ganz böse ist allerdings das Ende, denn es handelt sich um einen Cliffhanger, der seines Gleichen sucht. Ich kann den nächsten Band nicht erwarten und vergebe 5 Mörder-Sterne.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
1965 wurde in England die Todesstrafe abgeschafft - es sei denn, man ist magisch begabt: Dann gilt sie noch heute. Doch warum konnte der Hellseher Alex Verus nicht vorhersehen, dass sie ihn treffen würde? Dabei hat er sich ja häufig genug Feinde im Rat der Magier gemacht. Ihm bleibt nur eine Woche Zeit, bis das Todesurteil vollstreckt werden soll. Eine Woche, um sich irgendwie aus der Sache rauszuwinden. Da hetzten ihm seine mächtigen Gegner auch noch ihre Killer auf den Hals. Zum Glück hat Alex Verbündete, auf die er sich verlassen kann - oder?

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