Mittwoch, 4. August 2021

Rezension "Mission Verantwortung: Weil Erfolg deine Entscheidung ist" von Bernd Kiesewetter

In aller Kürze
[Werbung unbezahlt]
Story: Verantwortung und alles, was dazu gehört
Spannung: welche Beispiele hat Kiesewetter noch auf Lager
Sprecher: Bernd Kiesewetter zieht den Hörer in seinen Bann.
Schreibstil: locker-flockig, mitreißend

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Es gab ja schon einige Bücher, bei denen mir die Rezension schwer gefallen ist, aber „Mission Verantwortung“ gerecht zu werden ... eine große Herausforderung.
Bisher habe ich nur ein Buch in meinem Leben 2 Mal gelesen -> „Herr der Ringe“. „Mission Verantwortung“ habe ich 2 Mal komplett und ab und zu ausschnittsweise gelesen. Uuuund, sogar einmal bei Spotify komplett gehört.
Damit ist schon mal klar, dass ich das Buch einfach beeindruckend finde und es sollte Pflichtlektüre in der Schule sein.

Bernd hatte im Juni 2021 (glaube ich) gefragt, was man mit dem Begriff „Coaching“ verbindet und bei mir ist dieser negativ konnotiert. Denn die meisten Menschen, die sich „Coach“ nennen, sind die Blinden, die einen von Farben erzählen, und ich frage mich immer, warum so viele Menschen darauf rein... ähm ... abfahren.
„Mission Verantwortung“ beweist eindeutig, dass Kiesewetter weiß, wovon er erzählt. Er erzählt ungeschönt von seinem Weg durch und aus der Sch… heraus. Er wählt klare Worte und formuliert nicht schwammig und nebulös. Nehmen wir mal seine Definition von Verantwortung: Die Bereitschaft, für seine Handlung einzustehen. Dabei beginnt er nicht bei großen Taten, sondern bei den kleinen Dingen wie „Bitte“, „Danke“ oder „Tür aufhalten“.
Ein Satz hat mir besonders gut gefallen: Sie können Ihrer Verantwortung nur dann gerecht werden, wenn Sie auch die Verantwortung dafür übernehmen, nicht für alles Verantwortung übernehmen zu können. (Zitat) Ein bei Frauen beliebter Fehler, das Gefühl zu haben, sich um alles kümmern und für alles Verantwortung übernehmen zu müssen. Diese Gratwanderung ist nicht einfach, aber es wird deutlich dargestellt, wie man sie schafft und vor allem, welcher Gewinn diese Differenzierung darstellt. Denn manchmal übernimmt man auch Verantwortung, indem man andere ihren eigenen Weg gehen lässt. Denn wir können nur uns selbst ändern und niemals einen anderen.
Viele Dinge, die der Autor angesprochen hat, konnte ich total nachvollziehen. Damit hat er mich in einigen Bereichen wachgerüttelt und das ist auch der Grund, warum ich das Buch stellenweise mehrfach gelesen habe. Um mich daran zu erinnern, was ich will, was ich ändern will und wohin mein Weg gehen soll. Also ganz klar: die Verantwortung für mich, mein Leben und meinen Weg zu übernehmen.
Nicht alles was Kiesewetter schreibt, ist bequem und einfach. Man muss aus der eigenen Komfortzone raus und sich auf Neues einlassen, wenn man etwas verändern will. Denn schon Einstein soll gesagt haben: Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.
Nein, es wird häufig unbequem und vor allem, wenn ich mein eigenes Verhalten ungeschönt betrachte, habe auch ich häufig gedacht „Verdammt, da ist Veränderung nötig, aber mit „mal eben“ ist das nicht erledigt.“ Also blieb nur, Ärmel hochkrempeln und anpacken. Denn es ist schon dämlich, keine Verantwortung zu übernehmen, aber noch dämlicher ist es, eine Erkenntnis zu ignorieren und so weiter zu machen wie bisher.
Ach, ich könnte euch noch soooo viele Beispiel aus dem Buch verraten, aber das bringt nichts. Kauft euch das Buch, lest es mit wachem Verstand, denkt darüber nach und übernehmt Verantwortung.
„Mission Verantwortung“ ist vor allem seit dem Beginn der Pandemie ein wichtiges Buch. Eventuell würde es den einen oder Querdenker und Covid-Leugner wachrütteln und sie würden auch endlich Verantwortung übernehmen, sich und den anderen gegenüber. Und nicht fahrlässig Leben aufs Spiel setzen.
Wie bereits zu Beginn geschrieben, dass Buch sollte Lektüre in der Schule sein, denn es würde vielen Jugendlichen auf ihrem Weg Orientierung geben, die sie von Zuhause nicht erhalten.
Und ich übernehme jetzt, fast 2 Jahre nachdem Bernd mir das Buch geschenkt hat, endlich Verantwortung, poste diese Rezension und vergebe klare 5 verantwortungsvolle Sterne.

Selten so viele Stellen in einem Buch markiert.
‘*‘ Klappentext ‘*‘
Wir leben in einer Zeit, in der wir fast alles selbst entscheiden dürfen. Doch allzu oft drücken wir uns vor der Verantwortung. Wir lassen es laufen und fühlen uns als Opfer von Sachzwängen oder den Entscheidungen anderer. Ein Umstand der unzufrieden macht und lähmt. Doch wir können etwas dagegen tun: Selbst Entscheidungen treffen und zu diesen stehen. Denn erst ein entschiedenes Leben ist ein gutes Leben.
Doch was heißt eigentlich Verantwortung übernehmen? Was bedeutet es, selbst Entscheidungen zu treffen? Wie gehen wir mit Misserfolgen um?
Die Antworten liefert Kiesewetters Buch. Es rüttelt auf und motiviert das Heft des Handelns selbst in die Hand zu nehmen und unsere Verantwortung nicht abzuwälzen - in allen Lebensbereichen. Denn erst wenn wir unsere Gestaltungsmöglichkeiten erkennen und bewusste Entscheidungen treffen, die mit unseren Grundprinzipien kohärent sind, können wir Verantwortung tragen und unsere Erfolge genießen. Klug zeigt das Buch die positiven Auswirkungen, wenn wir für andere(s) die Verantwortung übernehmen, aber auch die Ambivalenz zwischen Selbstverantwortung und dem sich „Verantwortlich fühlen“ - denn viele Menschen vergessen vor lauter Verantwortlichkeiten sich selbst.

Es ist dein Leben. Es ist deine Verantwortung.

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