Mittwoch, 13. März 2024

Rezension "Glimmer - Tod einer Nymphe" von Heather G. Harris

In aller Kürze
[Werbung unbezahlt]
Story: Jinx sucht den oder die Mörder einer Baumnymphe und kollidiert mit einem Drogenhändlerring.
Spannung: steigert sich in Wellen
Charaktere: Mischung aus Klischee und seiner Konterkarierung
Sprecher: Christina Ann Zalamea haucht Allem Leben ein
Schreibstil: locker-flockig

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Nachdem ich von dem ersten Teil so begeistert war, war ich total gespannt auf den zweiten. Jinx bleibt ihrem Job als Privatdetektivin treu und ermittelt nun in der magischen Parallelwelt. Bei der Suche nach dem oder den Mördern einer Baumnymphe, kollidiert sie mit einem magischen Drogenhändlerring. Dass sie dabei auch noch erneut auf den Drachenkönig Emory trifft, erleichtert ihr Leben nur manchmal.
Hmmm, es klingt alles so spannend, aber irgendwie werden alle Probleme und spannenden Moment zack-zack geklärt. Es ist geplant, dass die Spannung in Wellen daherkommt. Zwischendurch können alle durchatmen und dann steigert sich die Spannung wieder. Aber es funktioniert nicht wirklich. Schwuppdiwupp ist schon wieder alles überstanden und Jinx ermittelt weiter.
Dafür treten Jinx’ Gefühle Emory gegenüber in den Fokus. Sie schmachtet rum, verliert sich in Tagträume und jinkert ihm hinterher. Dabei vergisst sie teilweise ihren Auftrag. Puh, das war mir dann zuviel Klischee und Pseudo-Romance.
Im Gegensatz dazu war es für mich nicht genug Gato-Content. Okay, ich bin Hundefan und der Höllenhund mit den schwarzen Stacheln hatte mein Herz in Teil eins im Sturm erobert. Aber bei diesen Ermittlungen blieb er leider ziemlich im Hintergrund.
Christina Ann Zalamea hat wieder Allem Leben eingehaucht und mich immer wieder in die Handlung gezogen, wenn ich drohte abzuschweifen oder schon mit den Gedanken woanders war. Der locker-flockige Schreibstil der Autorin ist dabei nicht zu unterschätzen.
Jedoch fehlte mir die wirkliche Spannung und der Fokus wurde von den Ermittlungen auf Jinx’ Gefühlswelt verlegt. So gibt es dieses Mal auch keinen spannenden, sondern einen emotionalen Cliffhanger.
Diese Wendung hatte ich nach dem ersten Teil nicht erwartet und mit all meinen vorher genannten Meckerpunkten gibt es nur 4 Nymphen-Sterne.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
Kaum hat Privatdetektivin Jessica Sharp, genannt Jinx, die Neuigkeit verkraftet, dass eine magische Parallelwelt existiert - ganz zu schweigen davon, dass ihre sanftmütige Dogge Gato in Wahrheit ein Höllenhund mit schwarzen Stacheln auf dem Rücken ist –, muss sie auch schon in einem neuen Fall ermitteln: Eine Baumnymphe wurde auf offener Straße ausgeraubt und ermordet. Schnell findet Jinx heraus, dass das Opfer in Geschäfte mit einem hochkriminellen, magischen Drogenhändlerring verwickelt war. Und ausgerechnet jetzt verschwindet Inspektor Stone spurlos. Stattdessen tritt der charismatische Drachenkönig Emory in Jinx' Leben, um ihr bei ihren Ermittlungen zu helfen. Doch Emory ist nicht nur verboten gut aussehend, sondern auch brandgefährlich - und er stürzt Jinx in ein Gefühlschaos, wie sie es noch nie erlebt hat...
 

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