Samstag, 23. Mai 2020

Rezension "Totenbändiger 7 - Leichenfunde" von Nadine Erdmann

In aller Kürze
Story: An allen Ecken und Enden spitzt sich die Situation zu und es gibt neue Erkenntnisse
Spannung: steigert sich subtil
Charaktere: lebendig
Schreibstil: locker-flockig

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Der Band beginnt etwas ruhiger, aber nicht minder spannend. Wir erfahren neue Zusammenhänge und erhalten Informationen, die teilweise schon ins Bild passen und teilweise neue Fragen aufwerfen.
Dies schreibt Erdmann dermaßen subtil, dass ich in der Handlung gefangen war und dies erst wahrnahm, als mir im Bett fast die Augen zufielen.
Doch als wäre das nicht genug, spitzt sich die Lage zum Ende des Buches zu und da geht es dann richtig rund. Es werden Entdeckungen gemacht und Kämpfe ausgefochten, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Da schnappte ich dann häufiger nach Atem und war richtig in der Story drin.
Der Aufbau war sehr geschickt gewählt von der Autorin und ich lernte die Charaktere noch einen Tick besser kennen. Sie entwickelten sich weiter und zeigten neue Facetten. Doch auch diese Entwicklung wirft manchmal Fragen auf. Erdmann hat die Twists und Überraschungen so gut platziert, dass es immer weiterging. Das nenne ich Pageturner.
Dies alles wird in einem locker-flockigen Schreibstil geliefert. Die Sprache ist den Charakteren angepasst. Doch zum Glück gibt es keine Ghetto-Sprache bei den Jüngeren.
Also wer es jetzt noch nicht kapiert hat und diese Reihe lesen will, ist selber schuld.
Ich vergebe 5 Leichen-Sterne und freue mich auf das Staffelfinale.
 
‘*‘ Klappentext ‘*‘
Wer steckt hinter den Morden? Was ist passiert und zu welchem Zweck? Den Hunts kommt ein ungeheuerlicher Verdacht. Gleichzeitig rückt die Abstimmung über den Sitz für die Totenbändiger im Stadtrat immer näher und Cornelius Carlton bringt sich in Position …

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